Immunsystem in Zeiten von Corona – Teil 3

Welche Nährstoffe stärken unser Immunsystem und wieso?

Nachdem wir im letzten Blogbeitrag darüber berichtet haben, wie unfassbar wichtig die Ernährung ist, wenn es um ein starkes Immunsystem geht und wir ganz schön viel dafür machen können, dass unsere Abwehrkraft optimal funktioniert, wollen wir heute noch mehr ins Detail gehen, um genau zu verstehen, welche Nährstoffe für ein gut funktionierendes Immunsystem ausschlaggebend sind.

Los geht’s:

Die folgenden Nährstoffe sind essenziell für eine optimale Abwehrkraft und haben sich besondere Aufmerksamkeit verdient:

  • Vitamin A: Vitamin A bzw. seine Vorstufe Pro-Vitamin A (oder auch Beta-Carotin genannt) sind an Wachstum, Neubildung und Entwicklung von Zellen und Geweben beteiligt. V.a. Haut und Schleimhäute sind hier im Fokus, von denen wir wissen, wie wichtig sie für unsere Abwehr ist. Vitamin A findest Du in orangen und gelben Früchten, Karotten, Kürbis, Süßkartoffeln und grünem Blattgemüse.
  • Vitamin C: Es gilt als Vitamin, dass uns vor Erkältungen und Krankheiten schützt. Zu Recht! Durch sein antioxidatives Potential, schützt es uns vor Umweltgiften. Wir müssen Vitamin C mit der Nahrung zu uns nehmen, da der Körper nicht in der Lage ist, es selbst zu bilden. Du findest Vitamin C in Acerola, Hagebutten, Zitrusfrüchten, Sauerkraut, Paprika, Brokkoli oder Petersilie.
  • Vitamin E: Dieses Vitamin ist in der Lage zellschädigende freie Radikale zu binden und unschädlich zu machen. Es hemmt Entzündungen und sorgt für eine reibungslose Funktion von Muskeln, Nervenzellen und Gefäßen. Spinat, Brokkoli, Pflanzenöle und -samen, sowie Nüsse und Vollkorngetreide enthalten große Mengen an Vitamin E.
  • B-Vitamine: Zu dieser Vitamin Gruppe zählen 8 verschiedene Vitamine, die alle an lebensnotwendigen Stoffwechselprozessen beteiligt sind und das Immunsystem maßgeblich unterstützen. Die besten Lieferanten für B-Vitamine sind: Zitrusfrüchte, Linsen, Bohnen, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen, Avocados, Bananen, Spinat und Brokkoli.
  • Folsäure: Sie ist u.a. an der Neubildung von DNA beteiligt und deshalb v.a. bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft enorm wichtig. Dadurch, dass Folsäure essenziell für das Immunsystem ist, sollten wir darauf achten folgende Lebensmittel in unseren Alltag einzubauen: Grünes Blattgemüse (wie Spinat, Kohl, Brokkoli und Kohlsprossen), Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte.
  • Eisen: Ohne Eisen kann das Immunsystem nicht funktionieren. Insbesondere bei Kindern und älteren Personen ist die Infektanfälligkeit bei Eisenmangel erhöht. Also brauchen wir: Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Cashewnüsse, Weizenkleie, Leinsamen, Chiasamen und Quinoa.
  • Zink: Zink ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement im Körper, was wiederum auf seine Wichtigkeit schließen lässt. Es hat einen positiven Einfluss auf unsere Abwehrkraft und kann den Heilungsverlauf deutlich beschleunigen. Zink finden wir in Haferflocken, Tofu, Cashewnüssen, Sonnenblumenkernen, Erdnüssen, Linsen und Kichererbsen.
  • Selen: Selen ist ein wahres Superfood für unser Immunsystem. Es spielt eine Schlüsselrolle bei nahezu allen Enzymsystemen, die freie Radikale bekämpfen. Das bedeutet, es schützt uns vor schädigenden Umwelteinflüssen. Paranüsse, Spargel und Linsen zählen zu den ergiebigsten Selenquellen.

Du siehst also: Eine abwechslungsreiche, pflanzenbasierte Nahrung mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen ist ein wahres Paradies für Dein Immunsystem.

Antioxidantien und Viren​

Die Lebensmittel, die die Fähigkeit besitzen uns vor Viren, Bakterien und Parasiten zu schützen, haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind reich an Antioxidantien. Antioxidantien schützen uns vor sogenanntem oxidativem Stress. Dazu zählen neben unerwünschten Eindringligen auch Umweltgifte, wie z.B. Abgase, Pestizide, aber auch Zigarettenrauch oder Feinstaub. Dieser oxidative Stress kann uns krank machen, deshalb brauchen wir die Hilfe von Antioxidantien, damit wir gesund bleiben.

Eines der bekanntesten und gleichzeitig effektivsten Antioxidantien ist Vitamin C. Vitamin C hat die Fähigkeit uns vor Viren zu schützen, auch vor Corona-Viren! Wir wissen, dass Vitamin C Entzündungsprozesse reduzieren und Krankheit verhindern, bzw. lindern kann. Wir wissen auch, dass es in der Lage ist, andere Antioxidantien zu regenerieren.

Aktuell gibt es eine Studie, die die Effizienz von hochdosierten, intravenösen Vitamin C-Gaben bei COVID-19-Patienten und Folgeerkrankungen von Lungenentzündungen testet. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Vitamin D als Immunhelferlein

Vitamin D gilt als ein weiterer enorm wichtiger Nährstoff für unser Immunsystem.

Laut einer Studie im British Medical Journal 2017, hatten Probanden mit einem optimalen Vitamin D Haushalt im Winter weniger Grippeerkrankungen, als Probanden die Grippe geimpft wurden.

Aus anderen Studien weiß man, dass Menschen mit Vitamin D Mangel 11x häufiger an Grippe erkranken können als jene mit einem normalen Vitamin D Level.

Vitamin D ist genau genommen eher ein Hormon, als ein Vitamin, da der Körper die Fähigkeit besitzt Vitamin D teilweise selbst herzustellen. Alle anderen Vitamine müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Durch die Sonne kann der Körper Vitamin D erzeugen, was wiederum erklärt, wieso wir Vitamin D auch als „Sonnen-Vitamin“ bezeichnen.

Wir bräuchten also ausreichend direkte ultraviolette Sonneneinstrahlung über das ganze Jahr verteilt, um genügend Vitamin D zu bilden. Leider verbringen wir immer mehr Zeit in geschlossenen Räumen und kommen daher (außer in den Sommermonaten) häufig in einen Vitamin D-Mangel. Das ist auch der Grund, weshalb wir im Winter häufiger krank werden als im Sommer. Du siehst also, wie wichtig die Sonne für unsere Gesundheit ist und eigentlich gibt es fast nichts schöneres, als mit seinen Liebsten Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Pack Deine Kinder, Neffen, Nichten, Enkel, Freunde und einen Picknick Rucksack und ab in die Sonne! 😊

Kräuter, Gewürze und Getränke, die das Immunsystem stärken

Kräuter, Gewürze und Getränke, die das Immunsystem stärken

Neben vielen Lebensmitteln gibt es auch einige Kräuter und Gewürze, die unser Immunsystem unterstützen. Sie sind leicht zu lagern und können unheimlich vielseitig eingesetzt werden.

Zwar wurden die folgenden Kräuter und Gewürze nicht speziell auf ihre Wirkung bei COVID-19 Patienten getestet, allerdings lässt ihre generelle Wirkung auf unser Immunsystem die Schlussfolgerung zu, dass sie auch hier sehr hilfreich sein können.

Kurkuma: Jeder hat schon mal von der indischen Wurzel mit der kräftig leuchtenden orangen Farbe gehört. Curcuma hat seinen Namen von dem Inhaltsstoff Curcumin, der dafür bekannt ist, hohe Dosen an Antioxidantien aufzuweisen und uns vor Krankheiten aller Art zu schützen. Es ist in der Lage Entzündungen zu hemmen, das Herz-Kreislauf-System zu stärken und die Gehirnleistung zu unterstützen. Außerdem kann es Schwermetalle aus dem Körper leiten und bei der Entgiftung unterstützen. Curcuma lässt sich hervorragend als Tee trinken, oder in Suppen, Saucen und orientalischen Gerichten verarbeiten.

Knoblauch und Ingwer: Die beiden gelten als absolute Immunoptimierer. Neben ihrer starken antiinflammatorischen Wirkung sind sie in der Lage Säuren auszuschwemmen, Migränesymptome zu lindern, den Magen zu beruhigen und Übelkeit abzuwenden. Sie passen zu nahezu jeder Speise und verleihen ihr einen herrlichen Geschmack.

Zimt: Zimt ist ein kleiner Alleskönner. Er enthält große Mengen an Polyphenolen (das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die die Pflanze vor Schädlingen und Fraß schützt) und Antioxidantien. Er wirkt antientzündlich, antidiabetisch, antimikrobiell, anticancerogen und herzstärkend. Zimt schmeckt himmlisch in Porridge, als Tee, im Kaffee oder auch mit Linsen und Reis.

Chili: Der wichtigste Inhaltsstoff in Chilis, der sich positiv auf unser Immunsystem auswirkt, ist das sogenannte Capsaicin. Dieser Stoff ist nicht nur für ihre gewaltige Schärfe verantwortlich, sondern hat auch eine enorme entzündungshemmende Wirkung. Es gibt sogar Studien, die sagen, dass Capsaicin mit Langlebigkeit in Verbindung steht.

Die Kraft Deines Tellers

COVID-19 kann theoretisch jeden ins Krankenhaus zwingen – sogar Kinder in einzelnen Fällen. ABER vergiss niemals die Kraft Deines Tellers! Die Chance diesen Virus nicht zu bekommen und nicht einmal Symptome zu zeigen, steigt mit der Stärke Deines Immunsystems und das wiederum hast Du zum Großteil selbst in der Hand.

Also los: essen wir uns gemeinsam gesund!! 😊

Mit einer Basenkur das Immunsystem stärken

Während unserer Basenkur kommen alle Nährstoffe zum Einsatz, die unsere Immunabwehr benötigt, um ideal zu funktionieren. In 5 Tagen kommen über 100 unterschiedliche Zutaten zum Einsatz – auch unser Immunsystem liebt Abwechslung.

Immunsystem in Zeiten von Corona – Teil 2

G-BOMBS: Diese Lebensmittel haben's in sich!

Im letzten Blogbeitrag haben wir die Grundlagen unseres Immunsystems kennengelernt. Wir wissen nun, wie höchst Komplex dieses System ist und auf welche Art es uns vor unerwünschten Eindringlingen schützt.

Wir haben auch erfahren, dass besonders in schwierigen Zeiten, wie wir sie jetzt gerade erleben, unser Immunsystem darüber entscheiden kann, ob wir krank werden, oder nicht. Heute geht es darum, was wir selbst tun können, um aktiv unsere Abwehrkräfte zu unterstützten. Und der erste und wichtigste Schritt dafür, ist die Ernährung.
Sie ist die Grundlage für ein funktionierendes Abwehrsystem und ist noch weit vor jeder „Abstandsregelung“, die aller wichtigste Maßnahme, um uns vor Viren, Bakterien und Parasiten zu schützen. Sie ist die beste Vorsorgeversicherung, Krankheitsvermeiderin und Gesundhalterin.

Was genau sind G-BOMBS?
Einer der gesündesten Lebensmittel für Dich und Dein Immunsystem sind die sogenannten G-BOMBS oder GBZPBS: Greens (Grünes Gemüse), Beans (Bohnen), Onions (Zwiebeln), Mushrooms (Pilze), Berries (Beeren) und Seeds (Samen). G-BOMBS enthalten Unmengen an wichtigen Nährstoffen, die essenziell für unsere Abwehrkraft sind.

Greens (Grünes Gemüse):

Grünzeug, wie Spinat, Grünkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Blattkohl und Wiesenkräuter sind vollgepackt mit wichtigen Phytonährstoffen, die Dein Immunsystem braucht, um optimal zu funktionieren. Grünes Gemüse ist reich an Folsäure, Calcium und Antioxidantien, wie Lutein und Zeaxanthin. Folsäure ist besonders wichtig, um Antikörper zu produzieren, die unerwünschte Eindringlinge unschädlich machen und töten sollen. Außerdem hat grünes Gemüse seine kräftige Farbe dem Chlorophyll (grüner Pflanzenfarbstoff) zu verdanken. Schaut man sich die chemische Struktur des Chlorophylls an, so sieht man, dass es fast gleich aufgebaut ist, wie unser roter Blutfarbstoff Hämoglobin. Das Chlorophyll übernimmt also in unserem Körper die Aufgabe, das Blut zu reinigen. Grünes Gemüse lässt sich super leicht verarbeiten: Als Smoothie, im Salat, gedünstet oder leicht angebraten passt es hervorragend zu jeder Speise.

Beans (Bohnen)

Bohnen, Linsen und Hülsenfrüchte liefern große Mengen an Ballaststoffen und resistenter Stärke (das sind Kohlenhydrate, die durch die Verdauung nicht gespalten werden können), die die Nahrungsgrundlage unserer guten Darmbakterien sind. Die Nährstoffe der Hülsenfrüchte helfen uns das Mikrobiom im Darm zu verbessern und das wiederum ist der Sitz unseres Immunsystems. Nachdem unser Mikrobiom 10x mehr Bakterien besitz, als der Mensch Körperzellen hat, ist es ganz klar, welch große Bedeutung unseren Mitbewohnern im Darm zugeschrieben werden muss. Hülsenfrüchte lassen sich herrlich zu Aufstrich oder Saucen verarbeite. Sie schmecken himmlisch gekocht im Salat, oder in Suppen.

Onions (Zwiebeln)

Zwiebeln, die gemeinsam mit Knoblauch, Schalotten, Frühlingszwiebeln, Lauch und Schnittlauch zu der Allium Familie zählen, liefern große Mengen an organischen Schwefelverbindungen. Diese Komponenten sind bekannt für ihre immunstärkenden Eigenschaften und entfalten sich besonders beim Schneiden, Hacken oder Quetschen. Jeder kennt es, wenn einem beim Zwiebelschneiden die Tränen runterkullern. Jetzt weißt Du, dass das etwas ganz Tolles ist 😊 Zwiebeln enthalten außerdem Querzetin, einen Stoff, der in der Lage ist Bakterien zu bekämpfen und zusätzlich präbiotische Eigenschaften besitzt. Er stellt also das Futter für die guten Darmbakterien in unserem Verdauungstrakt dar. Zwiebeln und Knoblauch sollten nicht nur wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften in keiner Küche fehlen, sie sind auch super Geschmacksgeber und verfeinern jede Speise!

Mushrooms (Pilze)

Pilze sind ein kleines Meisterwerk der Natur. Sie zählen weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren, sondern stellen eine ganz eigene Kategorie dar. Sie sind Mittelpunkt vieler Studien auf Grund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften. Es gibt mittlerweile unzählige wissenschaftliche Beweise, dass Pilze einen großen Einfluss auf unser Immunsystem haben. Sogar die Krebsforschung ist dabei, etwaige Therapiemöglichkeiten zu untersuchen. Zusätzlich haben Pilze die Fähigkeit, das immunstabilisierende Immunglobolin A (IgA) zu erhöhen und dadurch den Körper vor einem Angriff von außen zu schützen.

Bei Pilzen ist es wichtig, sie gekocht zu verzehren, da sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig ist, wie wir auf spezielle Pilzinhaltsstoffe im rohen Zustand reagieren. Sie schmecken köstlich in Nudelgerichten, im Salat, als Suppeneinlage oder aber auch als „Fleischersatz“.

Berries (Beeren)

Beeren aller Art, so wie Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Ribiseln oder Stachelbeeren sind reich an Phytochemikalien und Vitaminen, die alle einen enormen Einfluss auf unsere Abwehrkraft haben. Die Heidelbeere z.B. enthält große Mengen eines Stoffes namens „Pterostilben“, dass auf Grund seiner antioxidativen Fähigkeiten in der Lage ist, Entzündungen zu lindern und Krankheiten zu bekämpfen. Beeren passen hervorragend zu Frühstücksbrei, Smoothies, oder Obstsalat und lassen sich wunderbar zu selbstgemachtem Kompott oder Marmelade verarbeiten.

Seeds (Samen)

Samen und Nüsse, wie Chiasamen, Flohsamen, Leinsamen, Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln sind reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Eisen, Zink und Calcium. Zink, das man v.a. in Kürbiskernen, Sesam oder Hanfsamen findet, spielt eine wichtige Rolle in unserer Immunfunktion. Es wird auch als „Türsteher des Immunsystems“ bezeichnet. Es ist Bestandteil von über 50 Enzymen, was wiederum bedeutet, dass Zink in unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Zink zählt zu den essenziellen Spurenelementen und muss mit der Nahrung zugeführt werden, da es vom Körper nicht selbst gebildet werden kann.

Samen und Nüsse passen hervorragend in Deine Frühstücksbowls, aber auch geröstet in Salate oder auch gemixt zum Binden von Saucen oder Aufstrichen.

 

G-BOMBS haben eine weitere Gemeinsamkeit: Sie alle enthalten unzählige basische Mineralstoffe und kommen deshalb auch in unseren Basenkuren häufig zum Einsatz.

 

Was manche vielleicht noch nicht wissen: Auch der Säure-Basen-Haushalt ist ausschlaggebend für ein funktionierendes Immunsystem. Eine saure Ernährung und starke Belastungen wie Stress, Angst, Wut oder Hilflosigkeit, schwächen unser Immunsystem. Durch Stress wird die Zahl der Abwehrzellen vermindert. Gleichzeitig hat ein Übermaß an Säuren einen ungünstigen Einfluss auf das vegetative Nervensystem, denn ein saures Milieu stimuliert den Sympathikus und versetzt den Körper in einen Zustand erhöhter Aktivität. Dieser Zustand ist auch bei Gefahr aktiv.

Ein Übermaß an Säuren im Organismus regt außerdem den Eiweißabbau an und damit auch den Abbau von Antikörpern und Immunglobulinen. Bei einer Übersäuerung stehen dem Immunsystem nicht mehr genügend Abwehrzellen zur Bekämpfung von Infekten zur Verfügung.

Ähnlich verhält es sich auch mit Enzymen. Damit sie einwandfrei funktionieren können, benötigen sie ein bestimmtes Milieu, häufig neutral oder leicht basisch. Enzyme sind die Katalysatoren von bestimmten chemischen Reaktionen und dadurch an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt. Wir sollten also gut darauf achten, ihnen die besten Rahmenbedingungen zu gewährleisten, damit sie einwandfrei funktionieren können.

Du siehst also: G-BOMBS sind Lebensmittel, die unsere Abwehrkraft besser unterstützen, als jedes Medikament.

Die Natur besitzt nämlich eine Intelligenz, von der wir zu zweifeln wagen, ob wir sie jemals ganz verstehen geschweige denn nachmachen können: Sie beherrscht das komplexe Zusammenspiel der einzelnen Nährstoffe auf allerhöchstem Niveau und ist dadurch in der Lage die Wirkung der Inhaltsstoffe synergistisch zu erhöhen. Falls Du unser natürliches Antibiotikum noch nicht kennst: Hier siehst Du, wie wunderbar sich die einzelnen Inhaltsstoffe gegenseitig unterstützen!

Im nächsten Blogbeitrag werden wir noch eine Stufe tiefer gehen und spezielle Nährstoffe genau unter die Lupe nehmen, um zu verstehen welche Aufgaben sie in unserem Immunsystem übernehmen.

Das Immunsystem in Zeiten von Corona – Teil 1

Jeder hat schon mal davon gehört: Unser Lebensstil hat einen gigantischen Einfluss auf unser Immunsystem. Gerade jetzt gilt es mehr denn je, besonderes Augenmerk auf unsere Abwehrkräfte zu legen. 

Jeden Tag lernen wir gerade mehr über das (uns bis dato unbekannte) SARS-CoV-2 Virus. Public Health Experten versuchen die Dynamik des Virus zu verstehen und die Medizin sucht Hände ringend nach neuen Behandlungsmöglichkeiten und Therapieansätzen. Wir lernen gründliche Hygienemaßnahmen, wie wir uns auch in sozialer Distanz nahe sein können, dass Klopapierbunkern nicht die Lösung ist und wie wir mit einer Welt umgehen, die sich grundlegend verändert hat und weiterhin verändern wird.

Uns kommt es so vor, als würde sich die Medienberichterstattung über das Coronavirus vor allem auf eine Vermeidungsstrategie konzentrieren. Wir sollen Abstand halten, Händewaschen, uns zu Hause aufhalten und den Kontakt mit anderen Menschen unterlassen. Das nun schon seit einigen Wochen und möglicherweise dauert dieser Zustand noch längere Zeit an. Diese Maßnahmen sind unmissverständlich notwendig.

ABER: Wir können noch VIEL, VIEL mehr machen. Und genau darüber wollen wir in den nächsten 3 Blogbeiträgen schreiben: Eine Trilogie über unser Immunsystem und was wir tun können, um unsere Abwehr zu stärken.

Wir müssen noch sehr viel lernen

Unser Verständnis über das Virus ändert sich von Tag zu Tag durch die neuen Informationen, die wir erhalten. Was wir wissen, ist, dass der Verlauf der Corona-Infizierten unterschiedlicher nicht sein kann. Von wirklich schwersten Symptomen mit Aufenthalten auf der Intensivstation, über Fieber mit groben Atemwegsbeschwerden, grippeähnlichen Symptomen bis hin zu Infizierten, die nicht einmal mitbekommen, dass sie Träger des Virus sind. Hierbei ist stets zu beachten, dass auch diese Menschen den Virus leicht weitergeben können. Aber die größte aller Fragen, die wir uns stellen müssen, ist: WARUM werden wir nicht alle auf dieselbe Art und Weise mit SARS-CoV-2 infiziert? Worin liegt der Unterschied zwischen Menschen, die mit einem schweren Verlauf der Krankheit kämpfen müssen und Menschen, die nicht einmal merken, dass sie Überträger sind?

Über diese Fragen müssen wir noch einiges lernen und erforschen, aber wir wissen, dass unsere Grundgesundheit einen enormen Einfluss darauf hat, wie unser Körper mit Infektionen umgeht. Wir wissen auch, dass Übergewicht, Asthma, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Typ 2 Diabetes und andere chronische Krankheiten als Risikofaktoren für eine COVID-19 Erkrankung gelten. Und darüber wissen wir, dass diese Krankheiten ganz eng mit unserem Lebensstil verbunden sind. Und wir wissen auch, dass ein optimal funktionierendes Immunsystem das Zünglein an der Waage ist, wenn es um die Verteidigung vor Viren aller Art geht. So viel dazu.

Was genau ist das Coronavirus?

Coronaviren sind eine große Familie von Viren, die sowohl beim Tier als auch beim Menschen Krankheiten verursachen können, die häufig mit respiratorischen Erkrankungen einhergehen.

SARS-CoV-2 ist der Stamm der Coronaviren, der die derzeitige COVID-19 Erkrankung verursacht.

Woher kam eigentlich dieser spezielle Stamm? 100 Prozent ist diese Frage noch immer nicht geklärt, aber man geht davon aus, dass das Virus durch Fleischkonsum vom Tier auf den Menschen übertragen wurde. Genauer gesagt, soll der SARS-CoV-2 Stamm durch den Verzehr des malaiischen Schuppentieres, welches wegen seines Fleisches und der schönen Schuppenmusterung gerne nach China geschmuggelt wird, oder durch das Fleisch von Fledermäusen, das traditionellerweise im Huanan „Wet market“ in Wuhan, China erhältlich ist, auf den Menschen übertragen worden sein.

Diese Form der Übertragung (Zoonose) tritt sehr häufig auf. Ungefähr ¾ aller infektiösen Krankheiten beim Menschen wurden von Tieren auf uns übertragen, wie z.B.: Lepra (Wasserbüffel), Windpocken, Vogelgrippe, Typhus-Fieber, Gürtelrose (Huhn), Keuchhusten (Schwein), Influenza (Enten, sowie Masern, Pocken und Tuberkulose (Rind).

Wie schützt man sich vor einer Infektion?

Die schnellste Möglichkeit sich vor Coronaviren im Speziellen, aber auch vor Viren im Allgemeinen zu schützen, ist die Vermeidung der Keime. Diese Strategie verfolgt unsere Regierung auch zu Recht.

Wir werden Dir ein paar praktische Tipps zeigen, wie Du das Expositionsrisiko minimieren, aber auch andere vor der Exponierung schützen kannst, falls Du selbst Träger der COVID-19 Erkrankung bist.

  • „Social distancing“: (Wobei hier der Begriff „physical distancing” wahrscheinlich passender ist, da wir immer noch sozial aktiv sein können, ohne uns körperlich nahe zu kommen.) Das ist die schnellste Maßnahme, um die Verbreitung der Keime zu verhindern.
  • Verneigen, lächeln, nicken oder ein „sky five“ (natürlich ohne Berührung) statt einem Händeschütteln.
  • Apropos Hände: Du kannst zu Deinem eigenen Feind werden, wenn es um die Verbreitung von Keimen geht. Durch das Angreifen eines Türknaufs, Wasserhahns, Handtuchs oder einer Arbeitsplatte können die Viren relativ leicht von Deinen Händen über das Berühren Deines Gesichts in die Atemwege gelangen. Achte deshalb besonders auf regelmäßiges und gründliches Händewaschen. Seife gilt als hocheffektives Mittel, um SARS-CoV-2 zu zerstören.
  • Vermeide „hochfrequentierte öffentliche Stellen“: Damit sind z.B. Zapfhähne bei Tankstellen gemeint, oder aber auch Bankomaten, Ampelknöpfe, sowie Lifttasten oder Türöffner und Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier können Einweghandschuhe als zusätzliche Barriere helfen, die nach Gebrauch entsorgt werden. (Probiere mal darauf zu achten, wie oft Du Dich unbewusst im Gesicht berührst -> das ist eine gute Gelegenheit sich in Achtsamkeit zu üben)
  • Angriff ist die beste Verteidigung: Damit die Gesundheitsarmee in Deinem Körper sich vor unerwünschten Eindringlingen schützen kann, solltest Du besonderen Wert darauflegen, Dein Immunsystem auf Vordermann zu bringen. Wie Du das machen kannst, zeigen wir Dir.

Das 1 x 1 des Immunsystems

Das Immunsystem Deines Körpers ist ein gigantisches Netzwerk von Organen, Gewebe und Zellen, die Dich gesund halten und vor bösartigen Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen schützt. Es fungiert als Barriere zwischen Deinem Körper und den Dingen, die Dich krank machen können.

Dein Immunsystem wird stark durch die Ernährung, Umwelteinflüsse und Deinen Lebensstil beeinträchtigt. Ein geschwächtes Immunsystem ist nicht nur anfälliger für Krankheiten, auch ihr Verlauf kann schwerwiegender ausfallen.

Um das Immunsystem ein bisschen besser zu verstehen, wollen wir Dir einen kleinen Einblick über seine Komplexität geben:

  1. Schleimhäute: Schleimhäute findest Du in unzähligen Bereichen Deines Körpers, wie z.B. in den Eintrittsstellen vom Äußeren ins Innere, wie Nase, Mund oder Augen. Hier kämpfen weiße Blutkörperchen gegen Infektionen, damit diese nicht ins Körperinnere gelangen können.
  2. T- und B-Zellen: Diese Zellen arbeiten zusammen und bilden Antikörper, die unerwünschte Eindringlinge ausfindig machen und zerstören. Außerdem töten sie bereits infizierte Zellen in Deinem Körper.
  3. Knochenmark, Milz und Lymphsystem: Diese 3 Organe sind in der Lage weiße Blutkörperchen zu produzieren und diese zielgenau zu ihren Wirkungsorten zu transportieren.
  4. Der Darm: In der traditionell chinesischen Medizin sitzt hier unser Immunsystem und auch die westliche Medizin anerkennt den Darm immer mehr als eines der wichtigsten Organe für unsere Abwehrkraft.
  5. Leber, Niere und sogar die Haut dienen als Entgiftungsorgane und sorgen so dafür, Schadstoffe nach außen zu transportieren.

Du siehst also: Dein Immunsystem ist ein höchstkomplexes System, das Dich auf wundersame Art beschützt, gesund und am Leben hält.

Da es noch nicht ausreichend wissenschaftliche Daten zu Ernährung und einzelnen Nährstoffen speziell bei COVID-19 Erkrankungen gibt, geht man in erster Linie davon aus, dass dieselben Lebensmittel, die uns für ein generell starkes Immunsystem dienen und uns bei Schnupfen, Husten oder Grippe schützen, auch in diesem Fall genauso wichtig sind.

Der Einfluss von Lebensmitteln auf das Immunsystem

Es ist fast nicht möglich in Worte zu fassen, wie wichtig die Ernährung für unser Immunsystem ist. Sie ist DIE Grundlage für eine funktionierende Abwehrkraft.

Wir brauchen eine Vielzahl an (bioaktiven) Pflanzenstoffen, um eine starke Barriere gegen Pathogene aufzubauen, die uns sonst krank machen würden.

Nachdem die Abwehrkräfte normalerweise im Alter abnehmen, ist es umso wichtiger in fortgeschrittenen Lebensjahren auch mehr immununterstützende Lebensmittel zu sich zu nehmen. Aber genauso ist es erwiesen, dass durch den Konsum von viel Gemüse und Obst in jungen Jahren, auch die Abwehrkräfte im Alter stärker bleiben.

Eine dauerhaft nährstoffarme Ernährung beeinträchtig das Immunsystem negativ und führt bei Jung und Alt zu einem eingeschränkten Abwehrsystem.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Durch den Verzehr von 2 Händen voll Obst und Gemüse pro Mahlzeit verbessert sich die Immunantwort rapide.

Wenn man sich für gesunde Lebensmittel entscheidet, ist es, als ob man eine mikroskopisch kleine Armee an Nährstoffen rekrutiert, die alle ausgebildet wurden, um den Körper vor Keimen zu schützen.

Welche Lebensmittel Dein Immunsystem perfekt unterstützen, erfährst Du in einer Woche im nächsten Blogbeitrag.

Wir unterstützen Dich im Home Office

Zwei Hände voll Obst und Gemüse pro Tag? Während unserer Basenkur gibt es sogar noch mehr als das: Mit 1-2 Wochen Basenbox gönnst Du Deinem Körper eine gesunde Auszeit, musst nicht kochen und stärkst gleichzeitig Dein Immunsystem.

5 Tipps für’s Home Office

Die meisten von uns sitzen derzeit im Home Office (auch wir, wie man sieht). Eine ungewohnte Situation, die neben vielen positiven Aspekten, auch Herausforderungen mit sich bringt. Home Office kann man üben und man kann besser darin werden. Mit diesen 5 Tipps wollen wir Dir zeigen, wie Du das Arbeiten von zu Hause aus verbessern kannst. 

1) Bewegung, Bewegung uuund Bewegung

Im Moment sitzen wir viel herum. Klar, wir sollen ja zu Hause bleiben. Zu wenig Bewegung schadet aber dem Blutkreislauf und der Sauerstoffversorgung im Körper. Deswegen sollte man unbedingt jede Chance auf körperliche Aktivität nutzen. Im Idealfall an der frischen Luft – bei entsprechender Rücksicht auf andere, natürlich. Auch wenn man nicht ständig hinausgehen kann, gibt es im Internet unterschiedliche Bewegungsübungen – einfach googeln. Unser Tipp: arbeite doch mal im Stehen. Das unterstützt die Körperhaltung und kräftigt die Rückenmuskulatur. 

2) Bewusste Ernährung

Im Moment neigen wir dazu, es uns einfach zu machen, wenn’s ums Essen geht. Man sitzt herum, gönnt sich Snacks und Zwischenmahlzeiten, die im normalen Alltag ganz bestimmt nicht am Teller landen würden. Hier können sich, neben zusätzlichen Kilos, auch Magen- und Darmbeschwerden einschleichen, die durch den Bewegungsmangel nur noch verstärkt werden. Die Lösung: ausgewogene, abwechslungsreiche und vor allem pflanzliche Ernährung. Eat the rainbow! Wir haben einige Rezepte für Dich, wenn Du kochen möchtest.

3) Ein Arbeitsplatz steigert die Produktivität

Es würde sich derzeit anbieten, aus dem Bett oder vom Sofa aus zu arbeiten. Dabei ein gesunde Körperhaltung zu bewahren, ist aber so gut wie unmöglich. Außerdem sorgt ein eingerichteter Arbeitsplatz für eine Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben. Das ist essentiell, um abends abschalten zu können. Abschalten bedeutet Erholung und die wiederum steigert die Produktivität. Der Muskelaufbau bei Sportlern passiert auch nicht während des Sports, sondern in den Pausen dazwischen.

4) Achte auf Deine Bildschirmzeit

Wer tagsüber großteils auf den Bildschirm schaut, sollte abends möglichst abschalten und sich lieber ein gutes Buch, anstelle von Netflix Serien reinziehen. Zu lange auf den Bildschirm zu starren schadet nämlich nicht nur unserm Herz-Kreislaufsystem, sondern auch unserer Netzhaut. Ein Tipp: Leg Dir einen Bildschirm zu. Dauernd auf einen kleinen, kontrastarmen Laptop-Bildschirm zu starren belastet die Augen. Ein Bildschirm ab 22 Zoll schont, denn er sorgt für eine bessere Sitzposition, höheren Kontrast und weniger blaues Licht (blaues Licht mögen unsere Augen am wenigsten).

5) Gönn Dir Pausen

Anders als im Büro gibt es zu Hause keine Kaffeepausen, Gespräche mit Kollegen oder sonstige Ablenkungen von der Arbeit. Man neigt vielleicht sogar dazu, vor dem Computer zu essen und auch auf Mittagspausen zu verzichten. Das geht auf Dauer schief, denn es führt zur Überbelastung. 
Wem es schwer fällt von alleine zu pausieren, kann sich am Handy einen Wecker als Pausenerinnerung stellen. Sehr hilfreich können auch Apps für Meditation oder für Atemübungen sein. Auch sie erinnern Dich an das bewusste Pausieren. So bringst Du Leichtigkeit in den Alltag und spürst sofort, wie gut es Dir tut.

Wir unterstützen Dich im Home Office

Punkt 2), die bewusste Ernährung ist unser Spezialgebiet. Mit 1-2 Wochen Basenbox gönnst Du Deinem Körper eine gesunde Auszeit, musst nicht kochen und stärkst gleichzeitig Dein Immunsystem.

Immunsystem stärken – jetzt erst recht!

Unser Immunsystem ist unser Schutzpanzer, unsere Gesundheitsarmee, unser Türsteher und großer Bruder.

Es lässt nichts hinein, was da nicht rein soll – vorausgesetzt es ist intakt.

(Siehe auch: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/infektionen-und-immunsystem-6443.php)

Hippokrates hat schon gesagt: „Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.“

Wir sind, gerade in Zeiten wie diesen, mehr denn je gefordert unsere Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Und darum sollten wir alles tun, damit unser Immunsystem die volle Power hat.

Bei all den Diskussionen, die gerade stattfinden und den Informationen, die im Netz kursieren, wird eines komplett unter den Tisch gekehrt: unsere Abwehrkräfte!

Alle Maßnahmen, die die Regierung gerade setzt, sind gut, richtig und absolut notwendig. Natürlich müssen wir gründlich Händewaschen, Abstand halten und zu Hause bleiben, aber wir können noch VIEL MEHR machen, um dem Coronavirus die Stirn zu bieten.

Wie wir wissen, ist das Coronavirus v.a. für ältere Menschen und jene mit geschwächtem Immunsystem gefährlich. Bei den Älteren geht es nicht um das Lebensalter, es geht auch bei ihnen um das Immunsystem, das einfach im Alter schon sehr viel mitmachen musste und angeschlagen sein kann.

Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass eine zusätzliche Maßnahme sein MUSS, unser Immunsystem zu stärken. Wir müssen AKTIV werden!

Wir können nämlich ganz schön viel dazu beitragen, ob wir zur Risikogruppe gehören, oder nicht.

Außerdem ist es gerade jetzt von unendlicher Wichtigkeit, dass wir unser Gesundheitssystem und v.a. das Personal entlasten. Je stärker unser Immunsystem ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch abseits von Corona gesund bleiben.

Ein weiterer Dämpfer für unsere Abwehrkräfte, der sich gerade ebenfalls virusartig auf der ganzen Welt verbreitet ist die Angst. Angst ist das Gefühl der „Unheimlichkeit“ und des „Ausgesetztseins“. Man fühlt sich hilflos und handlungsunfähig.

Der deutsche Existenz-Philosoph Martin Heidegger (18889-1976) definierte Angst als eine Grundbefindlichkeit, in der das Dasein auf sich selbst zurückgeworfen wird. In der Angst eröffnet sich die Endlichkeit der Existenz und ihre Nichtigkeit.

Wenn man in diesen Zeiten auf der Straße jemanden husten hört, denkt man automatisch an Corona und hält womöglich beim Vorbeigehen noch die Luft an, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Kratzt es einen im Hals, ist man sofort verunsichert und überlegt die Hotline der Gesundheitsnummer 1450 anzurufen – sicher ist sicher!

Je öfter man diese Gedanken hat und je mehr Menschen da draußen diese Gedanken teilen, desto eher manifestieren sie sich. Sie fangen an sich zu verdichten und treten plötzlich tatsächlich ein. Ein Gedanke kann Realität werden!

Das bedeutet nicht, dass man eine Vermeidungsstrategie anwenden soll, naiv durch den Tag träumen und so tun soll, als gäbe es Corona nicht. Es bedeutet nur, dass man sich dieser Mechanismen bewusst werden soll, lernen kann mit ihnen umzugehen und sie als Chance wahrzunehmen.

Genau jetzt sollten wir die Welt mit den schönsten, fröhlichsten, lustigsten und buntesten Gedanken und Handlungen bombardieren, sodass wir ein Feld kreieren, dass durch Positives genährt wird. Wie schön ist es, wenn jeden Tag um 18:00 Uhr die Menschen aus ihren Fenstern singen und für all die unermüdlichen Helfer applaudieren? Wir sind alle miteinander verbunden, wir sind ein riesiger Organismus und wir können unglaublich viel tun, damit dieser Organismus wieder in seine volle Kraft kommt.

Mit dem allergrößten Vergnügen wollen wir Dir helfen, selbst aktiv zu werden. Wir werden Dir in den nächsten Wochen und Monaten viele Tipps und Tricks auch auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen, wie schön es ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Wie dadurch alles im Leben einfacher wird, weil man mehr Energie für sich und seine Liebsten hat. Weil man durch Positivität auch souveräner gegenüber Problemen werden kann und gleichzeitig die Fähigkeit erlernt, das Schöne in den kleinen Dingen des Lebens zu sehen und demütig vor der Schöpfung zu werden.

Und jetzt die allerbeste Nachricht zum Schluss: Es ist nicht mal schwierig sein Immunsystem zu stärken!

Für manche mögen die folgenden Dinge vielleicht abgedroschen und lächerlich klingen. Diejenigen, die diese Ratschläge aber schon mal durchgezogen und tatsächlich in ihren Alltag eingebaut haben, die wissen wovon wir reden und können die Mächtigkeit dieser kleinen Methoden aus tiefstem Herzen bejahen. Das wichtigste ist, dass man lernt diese Dinge wie „Zähneputzen“ zu sehen: Sie sollen jeden Tag Platz in Deinem Leben finden.

So schützt Du Dein Immunsystem

1) Viel Gemüse essen
Bio-Gemüse enthält unzählige sekundäre Pflanzenstoffe. Diese wiederum sind das Immunsystem der Pflanze. Das bedeutet, dass die Natur uns ihr eigenes Immunsystem zur Verfügung stellt, damit unsere Abwehrkräfte gut funktionieren können. Wenn Du dafür sorgst, dass der Gemüseanteil auf Deinem Teller immer der größte und bunteste ist, dann tanzen Deine Immunzellen Tango!

Hier sind 5 Tipps, die Du bei Deiner Ernährung unbedingt berücksichtigen solltest, wenn Du Dein Immunsystem aufpäppeln möchtest: 

  1.  Achte auf Vollwertigkeit und unbehandelte Lebensmittel
  2. Nimm ausreichend Flüssigkeit zu Dir, z.B. in Form von Tees
  3. Viel Grünes tut Dir gut – Salate, Sprossen, Brokkoli, Zucchini etc.
  4. Fokus auf unbehandelte Lebensmittel – sowohl beim Essen, als auch beim Trinken
  5. Apfelessig als Unterstützer – ein Schluck davon, aufgespritzt mit Wasser täglich 
Mehr Details zu diesen 5 Punkten erfährst Du hier.

2) Bewegung an der frischen Luft
Die Gesundheitspolizei in unserem Körper liebt frische Luft! Wenn eine Zelle mit Sauerstoff geflutet wird, kann sie besser arbeiten. Versuche (auch jetzt) jeden Tag ein bisschen Zeit im Freien zu verbringen. Bitte achte darauf, dass Du allein rausgehst und ausreichend Abstand zu anderen Personen hältst. So baust Du gleichzeitig Stress ab, der wiederum der Todfeind Nummer 1 unseres Immunsystems ist und kannst den Kopf durchlüften.

3) Lachen
Lachen ist für die Seele dasselbe, wie Sauerstoff für die Lungen. Auch unser seelischer Zustand hat, genauso wie unsere Gedanken, einen riesigen Einfluss auf die Abwehrkräfte. Wer den ganzen Tag nörgelt, der züchtet sich ein grantiges Immunsystem. Also denk dran: Jede fröhliche Zelle, ist eine gesunde Zelle 🙂

4) Sich kümmern
Wer sich um sein Immunsystem kümmert, der merkt schnell, dass sich das Immunsystem revanchieren wird. Und falls Du Lust hast, Dich auch gleichzeitig, um die Abwehrkräfte Deiner Freunde und Familie zu sorgen, dann mach doch einfach dieses Rezept nach:

Mit diesem ultimativen Hausmittelchen boostest Du Dein Immunsystem!

Eins können wir uns sicher sein: Die Welt wird wieder gesund werden!

Und sie wird sich verändern, denn diese Krise wird uns auch sehr viel lehren. Sie kann uns helfen einen neuen Umgang mit unseren Mitmenschen zu lernen, damit wir merken, wie schön es ist zu helfen und gebraucht zu werden. Die Natur hat gerade Zeit sich wieder zu erholen und es ist unsere Chance zu überdenken, wie wir in Zukunft weiterhin mit ihr umgehen wollen. Auch die Globalisierung wird sich verändern und vielleicht lohnt es sich doch den heimischen Betrieben wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wir dürfen erkennen, wie wichtig es ist einen gesunden Lebensstil zu führen, damit man in Krisenzeiten voller Energie auch für andere da sein kann.

Es werden sich ganz viele Dinge verändern und wir haben die Chance etwas richtig Gutes daraus zu machen!

Übrigens: Bei Punkt 1) helfen wir Dir gerne! Gemüse ist nämlich unser Spezialgebiet. Bestell’ jetzt Deine Basenbox, wenn Du das Gefühl hast, Du könntest eine volle Ladung Vitamine gebrauchen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum – bedeutet?

Ab wann ist ein Lebensmittel nicht mehr haltbar? Woran erkennt man es? Wie geht man mit abgelaufenen Lebensmitteln um und was können wir tun, um weniger Essen wegwerfen zu müssen? Nachdem wir mit unseren basischen Bio-Produkten mittlerweile auch im Lebensmitteleinzelhandel vertreten sind, beschäftigt uns das Thema täglich. Deswegen möchten wir hier für ein wenig Klarheit sorgen.

Das wichtigste bei diesem Thema ist zuerst einmal 2 Begriffe zu klären, denn diese werden sehr gerne vom Verbraucher verwechselt.

Das Mindesthalbarkeitsdatum

Das MHD gibt an, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Das MHD ist nicht zu verwechseln mit dem Verfallsdatum. Hat ein Lebensmittel sein MHD überschritten, kannst Du davon ausgehen, dass es trotzdem noch genießbar ist.

Verbrauchsdatum

Laut Wikipedia ist das Verbrauchsdatum das Datum, ab dem Lebensmittel, die in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblich sind und nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten (z.B. Hackfleisch, rohes Geflügelfleisch), nicht mehr verkauft werden dürfen. Es gibt an, bis wann das Lebensmittel verbraucht sein sollte, die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung lautet: „verbrauchen bis …“.

1/3 landet im Müll

Rund 1/3 aller weltweit produzierten Lebensmittel landen im Mistkübel. Das sind 1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel pro Jahr! Eine Summe, die eigentlich unvorstellbar ist!

Der durchschnittliche Europäer wirft 179 kg Lebensmittel pro Jahr weg. Das ist nicht nur eine große Menge, sondern kostet auch sehr viel Geld. Lebensmittel werden äußerst rohstoffintensiv produziert, kilometerweit transportiert, gekühlt und zu qualitativ hochwertigen Speisen verarbeitet. Wenn sie weggeworfen werden, müssen sie energie- und kostenintensiv entsorgt werden. Der Wert der Lebensmittel, die von einem österreichischen Haushalt jedes Jahr weggeworfen werden, entspricht etwa 300 bis 400 Euro. Umgerechnet ist das ca. 1€/ Tag, den jeder Haushalt einfach so in den Müll wirft.

 

Das Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum gestern abgelaufen ist, die Nudeln, die bis vor einem Monat haltbar waren und der Saft, der schon drei Wochen drüber ist: Das ist doch sicher verdorben, also nichts wie weg damit! Denn, so glauben viele, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, gehören Lebensmittel in den Müll.

Dieser Glaube ist nicht einfach nur Quatsch, sondern führt zu einer vollkommen unnötigen Lebensmittelverschwendung. Denn: Fast alle Nahrungsmittel sind auch noch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar.

Es handelt sich bei dem MHD also um eine Art Garantie des Herstellers für die Qualität des Produkts und um eine Absicherung gegen Beschwerden – nicht um einen Stichtag, an dem das Lebensmittel mit Sicherheit verdorben ist.

Fast alle Lebensmittel können noch mehrere Tage bis Monate (Nahrungsmittel wie Salz, Zucker, Reis, Honig, Essig, …sogar praktisch ein Leben lang) über das MHD hinaus bedenkenlos verzehrt werden.

Was tun?

Nachdem wir ja jetzt wissen, dass die Chance sehr groß ist, dass das Lebensmittel noch genießbar ist, auch wenn das MHD bereits abgelaufen ist, darfst Du Dich in diesem Fall komplett auf Deine Sinne verlassen.

Wer sich aus den Fängen eines kleinen aufgedruckten Datums befreien möchte, der kann das Lebensmittel einfach mit seinen natürlichen Sinnen beurteilen:

Schau Dir das Produkt genau an, rieche daran, fasse es an und probiere es ganz einfach. Riecht es komisch, fühlt sich schmierig an, zeigt Verfärbungen oder schmeckt anders als gewohnt: Weg damit. Wenn nicht: Kannst Du es einfach essen!

Hast Du schon mal vom “Dumpstern” gehört – diese Bewegung gibt es seit einigen Jahren. Hierbei geht’s darum abgelaufene Lebensmittel aus dem Müll zu fischen, weil Lebensmittel wertvoll sind! 😊

Entgiften am Jahresanfang – so klappt’s

Draußen ist es kalt und in den Häusern werden die Öfen eingeheizt, Kerzen angezündet, man sitzt mit der Familie zusammen, tauscht sich aus und nebenbei wandert der ein oder andere Keks in den Mund. Die Oma hat einen herrlichen Schweinsbraten gekocht, der Weihnachtsbaum ist voll mit süßen Köstlichkeiten, am Abend fließt der Alkohol und plötzlich merkt man zu Jahresbeginn, dass die Hose ganz schön eng geworden ist. Es wird wieder Zeit etwas zu tun!

Keine Sorge – so geht’s den meisten! Denn wer nicht genießt, ist ungenießbar… 😊Übrigens haben wir ein Rezept für gesunde Weihnachtskekse.

So purzeln die Kilos

Wir wollen Dir heute ein paar Tipps geben, wie die Kilos nach den Feiertagen wieder zum Purzeln gebracht werden – denn wer abnimmt, entgiftet automatisch. 

Das wichtigste ist wieder in ein ausgeglichenes Essverhalten zu gelangen. Nicht mehr als 3 Mahlzeiten pro Tag und statt Fleisch sollte wieder sehr viel Gemüse auf dem Teller landen. Die Kekse und die Süßigkeiten auf dem Christbaum sind hoffentlich schon alle verputzt, sodass sie keine heimliche Verführung mehr darstellen. Statt Punsch und Glühwein, gibt’s jetzt wieder Wasser und Kräutertee und auch Bewegung an der frischen Luft ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Meistens ist der Kopf ja das Problem. Der innere Schweinehund kann ganz schön laut werden, wenn es darum geht, sich wieder zu zügeln. Aber auch dafür gibt’s eine einfache Lösung: Dein Salat wird nie erfahren, dass Du während des Essens an Kuchen gedacht hast. 😊

Mit einer Basenkur können wir Dir helfen, den inneren Schweinehund auszutricksen. Nicht in Wien? Dann schau’ Dir das Basenbuch.

Entgiften leicht gemacht

Drei Organe mussten während der Feiertage ganz besonders viel leisten: Leber, Niere und Darm. Diese Entgiftungsorgane freuen sich besonders, wenn wir uns jetzt mit ein paar einfachen Hausmittelchen gut um sie kümmern.

Das Wichtigste beim Entgiften ist die Flüssigkeitszufuhr. Spülen, spülen, spülen – lautet die Devise! Du kannst Dir das wie einen dreckigen Putzfetzen vorstellen, den Du unters laufende Wasser hältst. Je länger das Wasser darüber fließt, desto sauberer wird der Lappen. Und genauso funktioniert das auch bei unseren Organen. Sie lieben klares Wasser!

Versuche heute 3 L Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Kleiner Tipp: Je heller Dein Urin ist, desto besser wurden die Nieren durchgespült.

Durch Brennnesseltee, rote Rüben, Knoblauch und Algen (Chlorella, Spirulina) kannst Du Deine Nieren noch zusätzlich beim Entschlacken unterstützen.

Auch die Leber will umsorgt werden, denn sie ist DIE Entgiftungspolizei unseres Körpers. Lebensmittel, die wertvolle Bitterstoffe enthalten, sind hier besonders hilfreich: z.B. Löwenzahn, Ingwer, Kurkuma und grüner Tee.

Beim Darm ist es wichtig, dass Du ihm ausreichend Ballaststoffe zur Verfügung stellst: Leinsamen, Flohsamen, Chiasamen, aber auch Vollkorngetreide oder Heilerde sorgen für eine effiziente und sorgfältige Reinigung des Darmes.

Probier’s aus – Du wirst sehen, wie schnell Dein Körper auf diese Wohltaten reagiert. 

Gerne unterstützen wir Dich dabei – die basische Ernährung macht’s Dir einfach.

Ewiges Leben? Die Hunza wissen wie!

Seit den ersten Tagen der Menschheit, sind wir auf der Suche nach dem ewigen Leben. Der älteste literarische Text, den wir bis heute darüber kennen, ist das Gilgamesch-Epos, bei dem es um die Suche nach der Unsterblichkeit geht. Seit damals sind einige Jahrtausende vergangen, die Lebenserwartung ist gestiegen, aber das Ziel von unendlichem Leben haben wir (noch) nicht erreicht.

Heute gibt es von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern unzählige Vorschläge für eine gesündere Lebensweise, die Meinungen könnten unterschiedlicher nicht sein und die Verwirrung in der Gesellschaft nicht größer. Wir leben heute in der schnellen Welt der Wirtschaft, von Chemie und genmanipuliertem Essen, weit weg von der Natur, die uns in Wahrheit wirkliche Gesundheit auf dem Silbertablett serviert.

Genau deshalb wollen wir heute die Geschichte der „Hunza“ genauer unter die Lupe nehmen. Sie gelten nämlich als die gesündesten Menschen der Erde. 

Ein Volk, das über 100 Jahre alt wird

Hunza

Die Hunza leben im Hunza River Tal, im heutigen Pakistan auf über 2.500m Höhe, umgeben von hohen Bergen und fast völlig isoliert von der Welt. Vielleicht hat man schon mal etwas über dieses Volk unter dem Namen Huznakuts gehört, deren Sprache sich sehr von den anderen Sprachen der Region unterscheidet. Man vermutet, dass es sich um eine Mischung aus alten Mazedonischen und einigen Sprachen aus dem persischen Reich handelt. Der Legende nach handelt es sich bei den Hunza um eine Armee von Alexander dem Großen.

Jahrhunderte lebten die Hunza in einer unabhängigen, kleinen Monarchie, die von einem Herrscher mit dem Titel „Mir“ regiert wurde. Erste Berichte über sie kamen von der britischen Garnison nach Europa, die das Hunza Tal in den 1870er Jahren untersucht hatte. Sie wurden als langlebige Menschen mit sehr guter Gesundheit und hellerer Haut als diejenige ihrer Nachbarstämme beschrieben. Die Bevölkerung wurde auf etwa 8.000 Menschen geschätzt.

Das gesündeste Volk der Erde

Mitte des 20. Jahrhunderts setzte das Weltinteresse an den Hunza ein. Die Wissenschaftler wollten alles über die geheimnisvollen Menschen und ihr langes und gesundes Leben herausfinden. Also begannen sie, ihre Lebensweise, ihre Kultur, ihre Gewohnheiten und ihren Lebensraum zu studieren.

Das Hunza Tal ist nicht sehr reich an natürlichen Ressourcen, so dass Tier- und Pflanzenleben begrenzt sind. Die Menschen mussten große Anstrengungen unternehmen, um sich mit Nahrung und Feldfrüchten zu versorgen. Ihre terrassenförmig angelegten Gärten, die 50 Ebenen hoch sind, stellen eine sehr intelligente Methode dar, genügend Platz auf einer sehr engen Fläche zu entwickeln.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Hunza Menschen nicht an modernen Krankheiten wie etwa Krebs leiden. Sie haben irgendwie ein natürliches Abwehrsystem gegen Herzkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck und Allergien. Sie werden bis zu 120 Jahre alt, und es ist keine Seltenheit, dass ihre Frauen noch im Alter von 70 oder 80 Jahren gebären. In jedem Lebensalter halten sei ihre Vitalität, Gesundheit und Kraft aufrecht.

Das hört sich fast schon märchenhaft an – entspricht aber der Realität.

Das Geheimnis der Hunza für ein langes Leben

Das erste Geheimnis der Hunza ist ihr Essverhalten: Sie essen nur zweimal am Tag! Ein reichhaltiges Frühstück früh am Morgen, und ein Abendessen nach dem Sonnenuntergang. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus rohen Früchten (Äpfeln, Brombeeren, Kirschen, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen), Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Rüben, Kürbis); Nüssen, wie Haselnüsse, Mandeln und ihre Ölderivate; Milch, Joghurt und Käse in kleinen Mengen, und nicht zu viel Fleisch. Außerdem trinken sie große Mengen an reinem mineralreichem Gletscherwasser.

Etwas, das die Ernährung der Hunza einzigartig macht, ist ein (im ersten Moment) eher unscheinbarer Bestandteil ihrer Nahrung: Aprikosensamen. Das Saatgut ist reich an den Vitaminen B17 und B20, und vermutlich ist ihre Zufuhr dieser Vitamine 200x größer als beim Durchschnittsamerikaner.

Forscher haben die Theorie aufgestellt, dass die Aprikosen des Hunza Valley der Schlüssel dafür sind, dass sie nicht an Tumoren erkranken.

Im Winter haben die Hunza auch einen Abschnitt innerhalb des Jahres, in dem gefastet wird. Zwei bis vier Monate lang lebt das Volk nur von Marillensaft. Ihr Lebensstil verlangt viel Arbeit auf dem Feld, also sind sie fast den ganzen Tag über körperlich aktiv. Außerdem machen sie viel Yoga und einige von ihnen sind wahre Meister der Meditation.

Ihre Philosophie des Lebens ist sehr einfach: Gestern ist bereits vergangen, und morgen ist noch nicht da.

Genauso gestalten die Hunza ihren Tag: leben in der absoluten Gegenwart.

Einige dieser „Tricks“ können wir uns ganz leicht und ohne viel Aufwand von den Hunza abschauen:

  • Pausen zwischen den Mahlzeiten einhalten
  • Ausreichend Leitungswasser trinken
  • Viel Gemüse und Obst in den Alltag einbauen
  • Wenig tierische Produkte essen
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Zeit für Erholung und Ruhe einplanen

Das wunderbare daran ist, dass diese Dinge ganz einfach und unkompliziert sind. Wer also (so wie wir) gerne über 120 Jahre alt werden möchte und das noch dazu mit voller Gesundheit und Lebensenergie, der sollte diese Tricks in den Alltag einbauen.

Aber bitte versprich uns, dass Du uns eine Postkarte an Deinem 100. Geburtstag schickst!!

Ein Basentag "do-eat-yourself"

Melde Dich für unsere Basenpost an und wir schicken Dir sofort unser 1 Basentag-Programm zu – zum Hineinschnuppern in den basischen Lifestyle.

Gluten – gesund oder ungesund?

Gluten hat in den letzten Jahren deutlich an Popularität verloren. Aber was ist dran an den Vorwürfen? Sollte man tatsächlich auf Gluten verzichten? Oder ist es unbedenklicher als gedacht?

Hat man vor 10 Jahren das Wort „Gluten“ in den Mund genommen, ist man mit großer Wahrscheinlichkeit mit entgeisterter Miene angeschaut worden. Woran liegt es also, dass Gluten in so kurzer Zeit zum „bad boy“ der Ernährung geworden ist?

Was ist Gluten eigentlich?

Gluten ist die Bezeichnung für spezielle Eiweißverbindungen in verschiedenen Getreidesorten. Große Mengen dieses sogenannten Klebereiweißes sind in Weizen, Roggen und Dinkel enthalten. Kleinere Mengen auch in Hafer, Gerste, Hartweizen, Einkorn, Emmer und Kamut. Vor allem beim Backen entfaltet das Kleberweiß seine volle Wirkung indem es für einen homogenen Teig sorgt. Diese Fähigkeit hat sich auch die Lebensmittelindustrie bei Fertigprodukten, aber auch bei der Bierherstellung und generell als Bindemittel zu Nutze gemacht. Seitan, ein Nahrungsmittel, das gerne als Fleischersatz verwendet wird, besteht zum Großteil aus Gluten.

Warum ist Gluten so in Verruf geraten?

Durch die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft wurde auch das Getreide im Laufe der Zeit stark verändert. Hybridisierung und Kreuzungen haben dazu geführt, dass sich das heutige Getreide stark von jenem unterscheidet, das die Menschen bis Mitte des 20. Jahrhunderts gegessen haben. Dies bietet eine Erklärung für den rapiden Anstieg von Gluten-Unverträglichkeit und Sensitivität gegenüber glutenhaltigen Speisen in der Bevölkerung.

Gluten-Unverträglichkeit

Während Zöliakie eine ernste Autoimmunerkrankung ist, bei der man lebenslang gänzlich auf sämtliche glutenhaltige Lebensmittel verzichten muss, da es ansonsten zu gravierenden Erkrankungen des Darms kommt, existieren auch weniger akute Formen von Gluten-Unverträglichkeit. Zöliakie kommt im Durchschnitt bei 1 % der Bevölkerung vor, das Spektrum an Gluten-Unverträglichkeiten ist hingegen sehr weit verbreitet. Der Verzehr von Gluten führt dabei zu einer Entzündungsreaktion im Darm, die sich in verschiedenen Symptomen äußern kann:

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Blähungen
  • Durchfall
  • verminderte Denkleistung
  • Gewichtszunahme
  • Erschöpfung
  • u.v.m.

Die durch Gluten hervorgerufene Entzündungsreaktion wird in letzter Zeit auch mit Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Autismus in Verbindung gebracht. Vor allem amerikanische Ärzte, wie Dr. Perlmutter oder Dr. Davis forschen zu diesem Thema.

Glutenfrei: Ja oder Nein?

Anhand der oben genannten Fakten spricht viel dafür, auf Gluten zu verzichten. Denn auch wenn sich nach dem Verzehr von Gluten keine Symptome zeigen, kann dennoch die beschriebene Entzündungsreaktion im Körper stattfinden.

Einfach mal ausprobieren

Die Diagnose einer Unverträglichkeit gestaltet sich häufig schwierig und diverse Tests liefern oft keine eindeutigen Ergebnisse. Deshalb ist es am besten, eine Art Selbsttest zu machen. Dabei verzichtet man für zirka 3 Wochen auf alle glutenhaltigen Lebensmittel und beobachtet, wie man sich fühlt.

Danach integriert man Gluten wieder vorsichtig in seinen Speiseplan. Treten nun wieder Symptome auf bzw. verschlechtert sich dadurch der Allgemeinzustand, ist es ratsam, Gluten künftig zu meiden.

Gluten auszuweichen, ist heutzutage nicht schwierig – es gibt viele Alternativen:

  • Quinoa­­
  • Amaranth
  • Buchweizen
  • Hirse
  • Teff
  • Mais
  • Kartoffeln
  • Süßkartoffeln
  • Reis
  • Yams
  • Kastanien
  • Tapioka / Maniok
  • Hülsenfrüchte
  • Soja

Probier’ Dich einfach mal durch. Es ist für jeden was dabei! 🙂 
 

Warum BASISCH immer BIO ist

Bunt. Bio. Basisch.

Diese drei Schlagworte haben wir uns nur ausgedacht, weil Alliterationen immer gut klingen :D. Nein natürlich nicht. Wir stehen zu 100% hinter diesen 3 Worten, denn sie bringen auf den Punkt, worum es bei einer ausgewogenen Ernährung geht.

Bunt” bringt Farbe ins Leben, denn das Auge ist bekanntlich mit. Essen soll Freude bereiten und dabei hilft grünes, gelbes, rotes, oranges und sogar lilafarbenes Gemüse in allen möglichen Formen.

Basisch” ist ausschlaggebend. Gemüse ist basisch und sollte immer die Hauptspeise sein, nicht die Beilage.

Bio” ist genauso wichtig, wie die beiden “Bs” zuvor – warum, erzählen wir Dir jetzt. 🙂

1. Bio ist gesünder

Das ist mit Abstand das wichtigste Argument, weshalb wir bei der Basenbox auf biologische Lebensmittel setzen.

Unsere Bio-Pflanzen glänzen mit einem höheren Nährstoff- und Vitalstoffgehalt, weil der Boden, auf dem sie wachsen nicht verseucht ist und sie dadurch ein unheimlich starkes Immunsystem aufbauen können. Wenn wir diese Pflanzen dann essen, schenken sie uns ihre Abwehrkraft! Außerdem dürfen in der Bio-Landwirtschaft den Tieren weder Medikamente noch Antibiotika prophylaktisch verabreicht werden. Da Verfütterung von Tiermehl nie erlaubt war, blieb Bio-Fleisch von sämtlichen Skandalen weitgehend verschont (BSE etc.).

2. Bio schmeckt nach mehr

Bio-Lebensmittel dürfen im eigenen Tempo wachsen. Sie bekommen die Zeit, die sie benötigen, um sich aus eigener Kraft zu entfalten. Dadurch entwickeln die Pflanzen nicht nur eine höhere Nährstoffdichte, sondern auch einen intensiveren Geschmack

3. Bio schont die Ressourcen

Für die Herstellung von Stickstoff-Mineraldünger wird Erdgas und Erdöl benötigt. Die Bio-Landwirtschaft verzichtet zur Gänze auf diese Düngemethoden und erzeugt somit auch weniger CO2 als der konventionelle Landbau. Anstatt die Böden dadurch auszulaugen, unterstützt die Bio-Landwirtschaft den Boden bei der Bindung von CO2 und sorgt somit für eine gesunde Humusbildung.

4. Bio fördert die Diversität

Sehr oft kultivieren Bio-Höfe „alte“ und wenig bekannte Sorten und tragen besonders stark zur Artenvielfalt von Kräutern, Obst und Gemüse bei. Zudem kommen auf Bio-Äckern deutlich mehr Wildkraut- und Tierarten vor als auf „normalen“. Ist ja auch viel schöner, auf so einem pestizidfreien Acker.

5. Bio ist frei von Gift

Weder chemische Spritzmittel noch sonstige Handelsdünger kommen in der biologischen Landwirtschaft zum Einsatz. Das bedeutet, dass wir dementsprechend auch weniger Schadstoffe über die Nahrung aufnehmen.

6. Bio schützt Trinkwasser

Über den Boden gelangen chemische Spritzmittel langsam, aber sicher in unser Grundwasser. Was für Käfer und Unkraut tödlich ist, kann auch für den Menschen nicht allzu gesund sein. Falls Du unseren Blogbeitrag über das Wasser gelesen hast, weißt Du ja auch, dass das Wasser die Fähigkeit hat, Informationen zu speichern. Hierbei ist es leider egal, ob die Infos positiv oder negativ sind. Das Wasser merkt es sich!

7. Bio braucht die Biene

Pestizide greifen nicht nur “Schädlinge” an, sondern auch Bienen (und alle anderen nützlichen Insekten). Ohne die kleinen Brummer hätten wir jedoch fast 80% weniger zu essen. Bio hilft also den Bienen – und letztendlich damit auch uns – beim Überleben. Es gibt bereits Regionen auf diesem Planeten, in denen Blüten in Handarbeit bestäubt werden müssen, weil die Bienen dort aus dem Ökosystem durch künstliche Spritzmittel ausgerottet wurden.

8. Bio ist ethisch

In der Bio-Landwirtschaft gibt es keine Käfighaltung. Die Tiere bekommen genügend Auslauf und können ein artgerechtes Leben führen. Wenn wir uns immer wieder bewusst machen, dass ein Carnivore die Lebensumstände des Tieres mitisst, sollte es uns ein großes Anliegen sein, diese so artgerecht wie nur irgendwie möglich zu gestalten.

9. Bio ist frei von Konservierungsstoffen

Nur natürliche Zusatzstoffe (wie etwa Pektin für Marmeladen) dürfen in einem Bio-Lebensmittel landen. Bei konventionellen Produkten sind mehr als 300, teilweise sogar kritische Zusatzstoffe (wie künstliche Farbstoffe oder Konservierungsmittel), erlaubt.

10. Bio ist gentechnikfrei

Obwohl sich unzählige Wissenschaftler und Forscher mit diesem Thema beschäftigen, wissen wir nicht, wie die Gentechnik unsere Nahrung oder uns Menschen verändert. Auf jeden Fall ist es kein gutes Gefühl, genetisch veränderte „Lebensmittel“ zu essen. Ja, es fühlt sich nicht einmal gut an, „gentechnisch verändert“ und „Lebensmittel“ in ein und demselben Satz zu erwähnen. In der biologischen Landwirtschaft sind weder Saatgut, Futtermittel noch Zutaten, die mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurden, erlaubt, genau so wenig wie in allen weiteren Verarbeitungsschritten

Alle diese Gründe lassen uns mit großer Freude auf biologisch angebaute Lebensmittel zurückgreifen!

Natürlich (davor möchten wir unsere Augen nicht verschließen) gibt es auch in der biologischen Landwirtschaft manchmal Betriebe, die sich nicht genau an die Regeln halten, die rechtliche Schlupflöcher finden, um den Konsumenten zu täuschen. Wegen ein paar „Ausreißern“ darf man sich aber auf keinen Fall abschrecken lassen.

Wer Lust hat einen Bio-Betrieb zu besuchen, der mit Hingabe, Bodenständigkeit, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Fürsorge arbeitet, der sollte unbedingt den Adamah-Biohof besuchen. Wir beziehen seit der ersten Basenbox-Stunde unsere frischen Lebensmittel von dort und sind fest davon überzeugt: Bio schmeckt gut und tut gut!

Wunderwaffe Wasser

Der Mensch besteht zu 60% aus Wasser, bei Kleinkindern sind es sogar 75%. Die meisten Körperfunktionen, angefangen bei der kleinsten Zelle, wären ohne Wasser undenkbar. In einem Menschen mit 75kg Körpergewicht stecken über 45L Wasser.

Wasser ist unser wichtigstes Grundnahrungsmittel

Wir können mehrere Wochen ohne feste Nahrung überleben, aber ohne Flüssigkeit haben wir nach nur wenigen Tagen keine Chance mehr.

Das Wasser ist das Allround-Talent des Körpers: Es Transportiert Nährstoffe zu ihren Wirkungsorten, es kühlt den Organismus durch Schwitzen, es hilft Leber und Niere beim Entgiften, unterstützt das Immunsystem durch feuchte Schleimhäute und ist an der Regulation des Hormonhaushaltes beteiligt.

Wasser ist chemisch neutral. In physikalischer Hinsicht unterscheidet es sich von den meisten Flüssigkeiten durch seine besonders geringe Kompressibilität, wodurch es noch zusätzliche Funktionen erfüllen kann. Es dient als Liquor-Flüssigkeit im Zentralnervensystem, zur Schallübertragung im Innenohr und zur Konstanthaltung der Körpertemperatur durch Wärmeabgabe.

Wasser ist ein höchst außergewöhnliches Element

Physikalisch verhält sich Wasser (H2O) ganz anders, als man es von vergleichbaren, anderen chemischen Verbindungen erwarten würde. Wenn Wasser gefriert, also in einen festen Aggregatszustand übergeht, dehnt es sich aus, anstatt sein Volumen zu verringern.

Wasser hat die Fähigkeit sogenannte Wasserstoffbrücken zu bilden. Diese Verbindungen entstehen durch den Zusammenschluss von positiv (Wasserstoff) und negativ (Sauerstoff) geladenen Teilchen. Somit könnte Wasser eigentlich ein Festkörper sein. Allerdings lösen sich diese Wasserstoffbrücken immer wieder, um sich gleich wieder neu zu vereinen. Das Wasser bleibt also flüssig, obwohl es komplett vernetzt ist. Wasser ist somit ein flüssiger Kristall!

Diese außergewöhnliche physikalische Struktur hat viele Forscher dazu gebracht, das Wasser genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Forschungsergebnisse sind atemberaubend:

Als flüssiger Kristall kann Wasser das Frequenzmuster anderer Stoffe aufnehmen, speichern und weitergeben. Dieses Phänomen erklärt auch die Wirkungsweise der Homöopathie. Wasser reagiert wie eine enorm sensible Antenne auf sein gesamtes Umfeld.

Mittlerweile scheint es erwiesen, dass Wasser ein „Gedächtnis“ hat und Informationen speichern und weitergeben kann.

Der Dipl. Physiker Dr. Wolfgang Ludwig konnte in seinen Wasseranalysen nachweisen, dass Wasser selbst nach Entfernung der Schadstoffe immer noch deren elektromagnetische Schwingungen enthielt. Nicht die chemischen Substanzen sind es dann, die auf den menschlichen Organismus einwirken, sondern die schädlichen elektromagnetischen Frequenzen der Schadstoffe.

Darüber hinaus machte der japanische Wasserforscher Dr. Masaru Emoto mit eindrucksvollen Kristallbildern von Wasser die Entdeckung, dass sogar positive und negative Gefühle, Gedanken, aufmunternde oder lähmende Wort die Wasserstruktur beeinflussen.

Diese Erkenntnisse können Anlass dazu sein, über die Bedeutung von Weihwasser, rituellen Waschungen, der Taufe, oder Beten vor dem Essen in einem neuen Licht nachzudenken

Wasser ist die billigste Medizin

Wasser ist eine der wichtigsten Quellen für unsere Gesundheit. Die heilsame Wirkung des Wassers und sein Einfluss auf unser Wohlbefinden ist wissenschaftlich bestätigt. Wasser ist somit die billigste Medizin. Regelmäßige ausreichende Wasserzufuhr verhindert den Ausbruch vieler gefürchteter Krankheiten. Sogar das Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben, wird durch ausreichenden Wasserkonsum halbiert.

Ohne Wasser könnte nichts entstehen, nichts wachsen, nichts gedeihen. Es gäbe kein Leben. Keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen. Das Wasser spielt also nicht nur im Inneren für alle unsere Körperfunktionen eine wesentliche Rolle, sondern auch im Außen. Sobald man sich dessen bewusstwird, bekommt Wasser einen ganz anderen Stellenwert!

Wasser = Leben

Ganz einfach: Wer wachsen, gedeihen und richtig aufblühen möchte, sollte Wasser trinken!

Wie viel Wasser ist gesund?

Mehr als 2 Liter Wasser sollte man täglich zu sich nehmen, damit die Organe ihre Aufgaben erfüllen können. Als Faustregel gilt: 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht.

Wichtig ist, dass das Wasser ohne Kohlensäure getrunken wird, denn hier wird dem Wasser der natürliche Sauerstoff entzogen und durch künstlichen Stickstoff ersetzt. Das Wasser wird also sauer!

Sobald sich die Wasserbilanz im Körper in Richtung Wassermangel bewegt, fangen an sich alle Stoffwechselprozesse zu verlangsamen, Zellen trocknen aus und der Alterungsprozess wird enorm beschleunigt. Giftstoffe akkumulieren und lagern sich in Gelenken, Gefäßen oder im Bindegewebe ab. Die Folge können Kopfweh, Gelenkschmerzen, Cellulite, Benommenheit, Schwindel oder Übelkeit sein.

Um seine Aufgaben im Körper erfüllen zu können, sollte Wasser reif, rein, schadstofffrei, mit wenigen Mineralien künstlich angereichert, schmackhaft und voller Energie und Information sein. Ein Wasser mit diesen Eigenschaften finden wir vor allem in den Bergen. Während seiner enorm langen Reise durch die Erde, reinigt sich das Wasser von Schadstoffen und erhält die oben erwähnte kristalline Struktur. In einem sogenannten reifen Wasser, können auch Bakterien und Viren praktisch nicht überleben.

Wer sein Wasser natürlich, effektiv und günstig beleben möchte, kann Quarzkristalle dafür verwenden. Eine Hand voll Quarzkristalle, z.B. Bergkristall, Rosenquarz, Amethyst oder Shungit abends in einer Glaskaraffe mit Leitungswasser gelegt, ergibt ein aufbereitetes, gut schmeckendes und v.a. gesundes Wasser.

Der iranische Arzt Faridum Batmanghelidj sieht die Ursache vieler chronischer Erkrankungen in der Austrocknung des Körpers. Seine Devise lautet: “Sie sind nicht krank, sondern durstig.”

Also: auf die Plätze, fertig, SCHLUCK!!

GESUNDE FETTE MACHEN SCHÖN, SCHLAU UND SCHLANK​

Kein Nahrungsbestandteil der Welt hat in den letzten Jahren so sein Fett abbekommen, wie das Fett! Fett ist schuld an Übergewicht, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, zu hohem Cholesterin, Altzheimer und sogar an Krebs. Das ist eine fette Lüge!

Fette sind nichts schlechtes

Jeder weiß, dass man bei seinem Auto regelmäßig einen Ölwechsel durchführen sollte. Dadurch sichert man dem Auto ein längeres und sorgenfreieres Leben. Genauso ist das bei uns Menschen. Gesunde Öle spielen eine enorm wichtige Rolle in unserer Gesundheit!

Fette sind lebensnotwendig, denn sie sind nicht nur Sattmacher und Geschmacksträger, sie sind auch wichtig für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und die Bildung von Signalstoffen von Hormonen.

Fette werden in ungesättigte und gesättigte Fettsäuren unterschieden. Die “Sättigung” leitet sich aus der chemischen Struktur der Fette ab. Ganz generell kann man sagen, dass die ungesättigten Fettsäuren sehr gesund sind und die gesättigten Fettsäuren den kleineren Teil der Ernährung ausmachen sollten. Aber prinzipiell gilt: Fett macht fit!

Interesse an dem Thema? In unserem Buch steht noch mehr…

Welches Fett is gesund?

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und viele andere Vertreter der Gesundheit empfehlen ein ausgewogenes Verhältnis von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, bzw. von omega-6 zu omega-3 Fettsäuren. Die Rede ist hier ganz konkret von einem Verhältnis von 4:1.

Aber wer da draußen ist in der Lage jeden Tag zu berechnen, ob das Fettsäuren-Verhältnis heute auch wirklich stimmt?

Wir sind eher praktisch orientiert und wollen Dir deshalb ein paar Tipps geben, wie Du gesunde Fette in Deinen Alltag einbauen kannst, ohne mit dem Taschenrechner vor Deinem Mittagessen sitzen müssen.

Nicht jedes Fett eignet sich zum Braten und Kochen, weshalb wir hier die erste Unterscheidung machen. Vor allem pflanzliche Öle sind (mit wenigen Ausnahmen) häufig hitzeempfindlich uns sollten daher eher kalt verzehrt werden.

Öle, die man zum Kochen verwenden kann:

  • Kokosöl
  • Ghee (geklärte Butter)
  • Butter
  • Sonnenblumenöl
  • Rapsöl

Öle, die man kalt verzehren sollte:

  • Olivenöl
  • Kürbiskernöl
  • Hanföl
  • Leinöl
  • Arganöl
  • Macadamiaöl
  • Erdnussöl

Welche Fette sollte man zu sich nehmen?

Als alltagstaugliche Faustregel kannst Du ca. 6 EL Fett/Öl am Tag zu Dir nehmen.

Das wichtigste hierbei ist allerdings (wie so oft :D) die Abwechslung! Sehr schnell wirst Du merken, wenn Du verschiedene Öle in Deinen Alltag integrierst, dass Deine Haare geschmeidiger, die Nägel fester, die Haut reiner, das Gedächtnis besser und die Leistung höher werden.

Leg Dir am besten für Zuhause eine kleine Sammlung an unterschiedlichen Ölen zu, sodass Du eine große Vielfalt an Fetten zu Dir nehmen kannst!

So einfach geht Gesundheit! Wie FETT ist das denn? 😊

Die Autorin

Philippa Lovrek

Ernährungsberaterin & Basenbox Mitbegründerin

 
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3 Tage Basenbox “Do-It-Yourself” – das Handbuch schicken wir Dir sofort zu, wenn Du Dich für unsere BASENPOST anmeldest! 

Fasten – wieso Verzicht heilsam ist

Nachdem wir auch Fastenkuren anbieten, wollen wir dieses Thema etwas genauer unter die Lupe nehmen. Denn hierbei geht es um VIEL MEHR, als nur nicht zu essen.

Mittlerweile hat
auch die Wissenschaft anerkannt, dass systematischer Verzicht unzählige
positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat, dass es weit über die
körperliche Ebene hinausgeht und eine immense Heilkraft besitzt.

Wir leben heute in
einer Zeit, wo wir die Möglichkeit haben, 24 Stunden am Tag an Essen zu kommen.
Dafür müssen wir uns theoretisch nicht einmal bewegen, denn ein Mausklick
reicht, damit 20 Minuten später der Pizzaservice vor der Türe steht.

Essen ist viel
mehr, als nur Hungerstillen: Es ist verbunden mit Genuss, Gesprächen,
Gemeinschaft und gehört genauso zu unserer Kultur wie das Fasten. Tiere und
Menschen aus allen Ländern tun es gewollt und ungewollt. Es ist ein
evolutionsbiologisch überaus sinnvolles Prinzip. Es hilft uns seit jeher,
selbst Hungerzeiten leistungsfähig fürs Jagen und Sammeln zu überstehen – und
es stößt im Körper heilsame Prozesse an.

Wie kann Fasten zu unserer Gesundheit beitragen?

Der freiwillige Nahrungsverzicht
wirkt nicht nur verjüngend und regenerierend, auch die medizinische Bedeutung
wird immer klarer: Fasten wirkt wie ein – heilsamer – Schock auf den Körper. Die
Hungerperiode stellt die Physiologie auf den Kopf und löst ganze Kaskaden von
biochemischen Reaktionen aus. So werden etwa spezielle Reinigungsmechanismen
angeregt: sozusagen die Müllabfuhr und das Recyclingsystem der Zellen. Fasten
wirkt entzündungshemmend, reguliert den Stoffwechsel, bringt den Hormonhaushalt
ins Gleichgewicht und sorgt für eine stabilen Blutdruck. Schaut man sich im
Tierreich um, so stellt man fest, dass alle Tiere sofort aufhören zu essen,
sobald sie sich nicht wohlfühlen. Der natürliche Instinkt lässt sie fasten,
sodass sofort die oben genannten Prozesse in Gang gesetzt werden, um wieder
gesund zu werden.

Gefastet
wurde doch schon immer. Warum wird das Thema erst jetzt von der Wissenschaft
erkannt?

Weil die Erkenntnisse in der
Fastenforschung gerade regelrecht durch die Decke gehen. So lässt Erforschung
der fantastischen molekularen Abfallentsorgung des Körpers jetzt sogar das so
lange von der Medizin abgelehnte Konzept der „Schlacken“ in einem neuen Licht
erscheinen. Noch bedeutender sind die Ergebnisse großartiger neuer Experimente,
die etwa zeigen: Beim Fasten werden Alters- und Krebsgene in der Erbsubstanz
ruhiggestellt. Und ganz wichtig: Wissenschaftler erkunden neue, einfache
Fastenarten für Jedermann.

Was unterscheidet Fasten eigentlich von Diät?

Im Gegensatz zu Diäten steht beim Fasten eben nicht die
Gewichtsabnahme im Mittelpunkt, sondern in erster Linie geht es um Entgiftung,
Ausscheidung und Regeneration. Außerdem: Der physiologische Unterschied
zwischen Nahrungsverzicht und Diät ist groß: Beim Fasten stellt der Körper
schnell auf die Fettverbrennung um. Dabei werden im Endeffekt nicht mehr
Zucker, sondern sogenannte Ketone als Energiequelle benutzt. Dieser besondere
„Fasten-Stoffwechsel“ hat positive Effekte bis hin zur Neurogenese, der Neubildung
von Gehirnzellen. Ob und wann dies bei verschiedenen Diäten geschieht, ist
zweifelhaft. Außerdem beinhalten Diäten immer auch die Gefahr der
Mangelernährung, weil man nicht auf seinen Körper hören darf (eine Diät
verbietet meist bestimmte Nahrungsmittel) und der Heißhunger nach etwas
bedeutet oft, dass der Körper einen Mangel in Appetit „übersetzt“.

Gibt es das sogenannte “Fasten-High” wirklich?

Und wie! Dieses sogenannte Fasten-High muss nicht immer
auftreten, wird aber von denjenigen, die schon öfters gefastet haben deutlich
beschrieben. Meistens setzt am 3. Oder 4. Tag ein richtiger Euphorieschub ein.
Man fühlt sich stark, klar, leistungsfähig, zufrieden und unheimlich glücklich.
Außerdem darf man auch ein bisschen „stolz“ auf sich sein, wenn man es
geschafft hat 7 Tage ohne feste Nahrung auszukommen.

Hier wollen wir noch einmal zusammenfassen, was
das Fasten für Auswirkungen hat:

Gehirn

Fasten beugt Demenz vor. Es fördert die Neurogenese, die
Neubildung von Gehirnzellen. Der Nahrungsverzicht kann stimmungsaufhellend
wirken.

Herz-Kreislaufsystem

Nahrungsentzug senkt Cholesterinspiegel und Blutdruck.

Schmerzen

Viele chronische
Schmerzerkrankungen können durch Nahrungsentzug gelindert werden, etwa Rheuma
oder Arthritis.

Muskeln

Der gefürchtete Muskelschwund beim Fasten ist viel geringer
als ursprünglich angenommen. Moderates Fasten und leichtes körperliches
Training kann sogar die Leistungskraft des Herzmuskels erhöhen.

Leber

Beim Fasten werden der Leber weniger Stoffe zugeführt. Das
größte Entgiftungsorgan kann sich erholen, vor allem die Fettleber.

Magen-Darm-Trakt

Der gedehnte Magen verkleinert sich wieder, die Schleimhaut
erholt sich – wie auch im Darm, dem größten Immunorgan. Außerdem verändert das
Fasten die Darmbakterienbesiedlung günstig.

Bauchspeicheldrüse

Während des Fastens kommt die Bauchspeicheldrüse zur Ruhe
und produziert kaum Insulin. Die Körperzellen werden insulinsensitiver. Sogar
Menschen mit Diabetes Typ 2 können durch eine Harmonisierung des
Insulinspiegels vom Fasten profitieren.

Psyche

Der komplette Verzicht auf feste Nahrung, lässt uns den
Blick auf das Wesentliche wiederfinden. Die wichtigen Dinge im Leben bekommen
automatisch wieder mehr Bedeutung, und es gelingt, einen gesunden Abstand zu
materiellen Dingen zu bekommen.

Du möchtest mehr zu diesem Thema erfahren, oder selbst einmal eine Fastenkur erleben, dann schreib uns, oder melde Dich hier zu einem unserer Retreats an. 🙂

Das Basenbuch – Basenbox für jederman

Unser erstes, eigenes Buch ist erschienen – in diesem Beitrag erzählen wir Dir, warum wir unter die Autoren gegangen sind. 😉

Wie wollten nie ein Buch schreiben

Vielleicht gehörst Du ja auch zu denjenigen, die eine „Bucketlist“ haben. Eine Bucketlist ist eine Liste, auf die man alle Dinge schreibt, die man im Leben erlebt haben möchte. Viele schreiben darauf, dass sie auf den Mond fliegen, mit Delfinen schwimmen oder eben ein Buch schreiben möchten. Auf unserer Bucketlist stand das mit dem Buch eigentlich GAR NICHT drauf, aber jetzt können wir es trotzdem abhacken!😊 Ein gutes Gefühl!

Die Idee zu dem Buch ist ursprünglich gar nicht von uns gekommen. Unsere Kunden (womöglich Du) haben uns darum gebeten. Immer wieder kam die Frage nach Rezepten, nach einem Kochbuch und obwohl wir das am Anfang nicht so ernst genommen haben, waren wir plötzlich mitten drin ein Manuskript zu schreiben. Manchmal braucht man eben einen kleinen Tritt in den Allerwertesten von außen, um etwas Neues zu schaffen – DANKE, dieser Tritt hat unheimlich gutgetan!!

Die 3 Säulen der Gesundheit

Nachdem wir wissen, wie unendlich viele Kochbücher und köstliche Rezepte im Internet kursieren, wollten wir ein Buch schreiben, das ein bisschen anders ist, als alle anderen. Also haben wir uns überlegt, was eigentlich alles dazu gehört, um gesund zu sein. Schließlich sind wir zu dem Entschluss gekommen: Unsere Gesundheit ist auf 3 Säulen aufgebaut: Ernährung, Bewegung und Psyche.

 

Die 3 Säulen des Wohlbefindens

Diese 3 Säulen sollten immer ungefähr im Gleichgewicht sein, damit wir gesund, voller Lebensfreude und Tatendrang sein können.

Wie wir ja bereits wissen, hat sich die westliche Welt über die letzten Jahrzehnte ein paar nicht so gute Gewohnheiten angeeignet: Viel Zucker, viel Fleisch, wenig Bewegung und jede Menge Stress! Der gemeinsame Nenner heißt SÄUREN.

Das Schöne an der Geschichte ist, dass wir diesen Säuren nicht machtlos ausgesetzt sind! Denn schon mit ein paar kleinen Tricks und Änderungen können wir ihnen den Kampf ansagen und das allerbeste aus uns herausholen.

Und genau das haben wir in unserem Buch versucht. In einem Theorieteil haben wir die 3 Themen Ernährung, Bewegung und Psyche etwas näher unter die Lupe genommen. Natürlich könnte man über jedes einzelne Thema ein extra Buch schreiben, aber dennoch ist es uns gelungen einen guten Überblick zu verschaffen. Danach folgt ein 7-Tage-Do-it-yourself-Basenkur-Praxisteil (ganz schön langes Wort 😊 ): 3 einfache Rezepte, 1 Bewegungsübung und 1 Entspannungstechnik pro Tag. Somit ist ein Leitfaden für 1 Woche, die nur Dir und Deiner Gesundheit gewidmet sein soll, entstanden.

Die Rezepte und Übungen sind so gestaltet, dass sie leicht nachzumachen sind, nicht lange dauern und trotzdem höchst effektiv wirken.

Und noch eine Sache wirst Du in unserem Kochbuch finden, die es so wahrscheinlich in keinem anderen Kochbuch gibt:

Beim Thema Gesundheit dreht sich ja alles auch um Fürsorge. Man sorgt für seine Gesundheit. Und wenn man ein gesundes Essen auch für die Familie, Freunde oder Bekannte zubereitet, dann tut man ihnen gleichzeitig auch etwas Gutes -> „Win-Win“!

Jeder kennt das Gefühl, jemand anderem etwas Gutes zu tun – das ist unheimlich wertvoll und schön. Und weil die Welt viel mehr von diesen kleinen guten Taten am Tag braucht, haben wir sie in das Kochbuch eingebaut. Es gibt jeden Tag eine Empfehlung für eine gute Tat – so wie es schon die Pfadfinder gemacht haben 😊. Das ist wie Balsam für die Seele!

Jemand, der im Zuge dieses Buches eine besonders gute Tat für uns getan hat, ist Ursula Karven. Die deutsche Schauspielerin und Yogini aus Überzeugung, hat sich bereit erklärt, unser Manuskript zu lesen und ein Vorwort zu verfassen. Wir sind ihr wirklich von Herzen dankbar, dass sie uns geholfen hat, die Welt ein MINISTÜCK gesünder zu machen!

Tja und weil wir ja nicht zu viel verraten wollen, solltest Du jetzt ganz schnell auf den Button unten klicken und Dir Dein persönlichen Basenratgeber besorgen! 😊

Noch nicht ganz überzeugt? Hier geht’s zur Leseprobe.

Viel Spaß beim Lesen!!

Die Fastenzeit – warum eigentlich fasten?

Die Fastenzeit steht vor der Tür und wir wollen das als Anlass nehmen uns kurz mit dem Thema „Verzicht“ zu beschäftigen.

Der Ursprung des Fastens liegt in der Religion. Ob Islam, Juden- oder Christentum, Fasten ist ein fester Bestandteil aller Weltreligionen. In unseren Breitengraden hat die Fastenzeit ihren Ursprung in der Bibel. 40 Tage hat Jesus der Überlieferung nach in der Wüste gefastet. Aber wieso sollen wir überhaupt fasten oder verzichten? Essen und Trinken sind doch überlebenswichtige Maßnahmen!

Die meisten von uns leben im Überfluss

Zu jeder Tages- und Nachtzeit sind wir in der Lage an Essen und Trinken zu kommen, wir haben mehr als genug Kleidung, die uns warm hält, einen Computer, ein Handy, ein Tablet, einen I-pod, ein Auto, ein Fahrrad, vielleicht auch noch ein Moped, eine Wohnung, wir können auf Urlaub fahren und uns hin und wieder etwas Schönes gönnen.

Zum Glück dürfen wir so ein privilegiertes Leben führen! Sehr oft sind wir uns dessen aber gar nicht bewusst, weil alles selbstverständlich zu sein scheint.

Und genau deshalb ist das Fasten so unheimlich wertvoll! Wer schon einmal 1 Woche lang auf feste Nahrung verzichtet hat, der weiß, wie unglaublich dankbar man für ein Stück Brot danach ist. Plötzlich erkennt man, dass es eben nicht selbstverständlich ist, jeden Tag vor einem vollen Teller sitzen zu dürfen. Plötzlich realisiert man, dass es vielleicht doch Sinn macht, das übrig gebliebene Essen einzufrieren, anstatt einfach wegzuschmeißen. Plötzlich bekommt man eine ganz neue Haltung Dingen gegenüber, die bis jetzt immer selbstverständlich waren.

Digitales Fasten liegt im Trend

Vor einigen Jahren verzichtete man in der Fastenzeit meistens auf Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten oder Fleisch. Heute gibt es einen spürbaren Trend in Richtung digitales Fasten. Von Aschermittwoch bis Ostersonntag kein Facebook, kein Instagram oder Whatsapp. Das hört sich im ersten Augenblick vielleicht gar nicht so schlimm an, reflektiert man aber, wieviel Zeit man eigentlich mit diesen Diensten verbringt, wird man nachdenklich werden. Im Durchschnitt verbringen wir 3,25 Stunden pro Tag mit unserem besten Freund dem Smartphone. 3,25 Stunden! Jeden Tag! Würde man diese Zeit auch nur halbieren, hätten wir plötzlich mehr als 1,5 Stunden Zeit, um anderen Hobbys nachzugehen. Obwohl man also auf etwas verzichtet, gewinnt man plötzlich an einer anderen Stelle etwas dazu.

Falls Du also Lust hast, die Fastenzeit zu nützen, um wieder einmal ein bisschen bewusster zu werden, dann höre in Dich rein und suche Dir eine Sache, auf die Du gerne 40 Tage lang verzichten möchtest. Schreib sie Dir auf und hacke jeden „überstandenen“ Tag in Deinem Kalender ab. Du wirst merken, dass Du mit tiefer Dankbarkeit und Freude für das Leben erfüllt wirst!! 😊

Wenn Du Dich für den Verzicht auf Fleisch und tierischen Produkten, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker, unnatürlichen und behandelten Lebensmittel, interessierst, dann ist die Basenbox genau das richtige für Dich! Es müssen nicht gleich 40 Tage sein. 😉

 

Neujahrsvorsätze – wie sie gelingen

Neues Jahr, neues Glück? Jeder kennt sie – die guten alten Neujahrsvorsätze.

Dieses Jahr wird wirklich alles anders: Ich höre auf zu rauchen, fange an Sport zu machen und mich gesund zu ernähren, ich werde Plastik aus meinem Leben verbannen, einer Tierschutzorganisation beitreten, 5kg abnehmen, keinen Alkohol mehr trinken und auf Fleisch verzichten, an eine humanitäre Organisation spenden, meine Freizeit in der Natur verbringen und mich um meine Freunde und Familie kümmern.

Wer das alles unter einen Hut bekommt, ist ein absoluter SUPERHELD!

Meistens ist es jedoch so, dass wir uns vor lauter „dieses Jahr wird alles anders“ total übernehmen. Es ist ein Trugschluss, dass wir von heute auf morgen alle diese Dinge ändern können. Vielleicht für kurze Zeit, aber nur in den seltensten Fällen sind wir in der Lage das auf Dauer durchzuziehen.

Und genau das ist auch der Grund, weshalb die meisten Neujahrsvorsätze scheitern: Weil wir uns nur darauf konzentrieren, was wir alles NICHT dürfen.

Anstatt den Fokus darauf zu legen, die schlechten Dinge aus unserem Leben zu verbannen, sollten wir uns eher darauf konzentrieren die guten Dinge hineinzulassen.

Es wird etwas ganz Wunderbares passieren: je mehr gute Dinge man in sein Leben lässt, desto schneller werden die schlechten Dinge weichen.

Hier also ein kleiner Tipp von uns: Nimm dir für dieses Jahr genau 1 Sache vor, die Dir wichtig ist. Fang in kleinen Dosen an, sie in Dein Leben zu lassen und Du wirst sehen, dass sie automatisch den Platz einer nicht so guten Gewohnheit einnehmen wird! Hat sich die schöne Sache erst einmal bei Dir eingenistet, wirst Du sie auch nicht mehr los 😊.

Mit der Basenbox wollen wir Dir genau diese Möglichkeit bieten: Der erste Schritt in eine bewusste und gesunde Ernährung. Wir sind kein normaler Lieferdienst, sondern ein Wohlfühlservice!

Durch unser Programm wirst Du langsam in die Vorteile der basischen Ernährung eingeweiht. Deine Vitamin- und Mineralstoffspeicher werden aufgefüllt, Du gelangst zu mehr Energie, Dein Immunsystem wird gestärkt und wenn Du möchtest, kannst Du nebenbei auch ein paar Kilos verlieren. Du erhältst wertvolle Tipps für die Zukunft, die Du auch sofort in die Praxis umsetzen kannst.

Wir versorgen Dich ausschließlich mit guten Dingen, die Dein Körper braucht und Du wirst merken, dass die nicht so guten Dinge automatisch Platz machen werden.

Und genau darauf kannst Du aufbauen!

HAPPY NEW YEAR!

Natürliches Antibiotikum DIY

Wir zeigen Dir, wie man sich in der kalten Jahreszeit auf natürliche Art und Weise vor der Grippe, Erkältung und Infekten erholen und sogar schützen kann.

Die Ernährung ist in der Lage unser Immunsystem besser zu schützen, als jedes synthetisch hergestellte Medikament der Welt. Wir sollten uns das nur immer wieder bewusst machen. Die Natur bietet uns genau die Dinge, die unser Organismus benötigt, um perfekt zu funktionieren und uns sogar selbst zu heilen. Hippokrates hat schon gesagt: „Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel, und Eure Heilmittel Eure Nahrungsmittel sein.“

Deshalb gibt es heute ein Rezept für ein natürliches Antibiotikum, das Du ganz einfach Zuhause zubereiten kannst. Im Gegensatz zu chemischen Antibiotika, die gerne verschrieben, aber nicht immer notwendig sind und den Körper in Mitleidenschaft ziehen können, kannst Du natürliche Antibiotika ohne schlechtes Gewissen zu Dir nehmen.

Dieses natürliche Heilmittel wirkt gegen Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze. Es verbessert die Blutzirkulation und den Lymphfluss. Außerdem unterstützt die Leber, beugt Krankheiten vor und beschleunigt den Heilungsprozess. Es wirkt sowohl heilend als auch präventiv, wenn man es regelmäßig zu sich nimmt. Nie wieder Grippe! 🙂

Das Geheimnis sind nicht die einzelnen Zutaten, sondern deren Kombination, denn jedes einzelne Nahrungsmittel ist ein Profi auf seinem Gebiet und im Zusammenspiel ergeben sie eine ganze natürliche Apotheke.

 

Und so bereitest Du das ganze zu:

Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten – zzgl. 2 Wochen Ziehzeit

(Am besten Du trägst Handschuhe bei der Zubereitung, da die Schärfe der Lebensmittel nur schwer wieder von den Fingern wegzubekommen ist)

 

Zutaten ca. 1 Liter

700 ml Apfelessig (Bio und naturtrüb)

25 g Knoblauch – schälen und reiben

70 g Zwiebeln – schälen und fein würfeln

17 g frische Chili (ca. 2 Stück) – ganz scharf! – kleingeschnitten

25 g frischer Ingwer – waschen und fein reiben

15 g frischer Kren – schälen und fein reiben

27 g frische Kurkumawurzeln – waschen und fein reiben

¼ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle

2 EL Blütenhonig

 

Zubereitung

Vermische alle Zutaten (außer den Apfelessig) in einem verschließbaren Einmachglas. Bedecke anschließend die Mischung mit dem Apfelessig, schließe das Glas und schüttle es kräftig durch. Jetzt kommt das Glas 2 Wochen an einen kühlen, trockenen Platz und sollte 2x am Tag von Dir geschüttelt werden. Auf diese Weise gehen alle Inhaltsstoffe aus den Lebensmitteln in den Apfelessig über und es bilden sich ganz wichtige, gute Bakterien, die unser Immunsystem tatkräftig unterstützen.

Nach 2 Woche gieße den Essig in eine Flasche ab und presse den Mix ganz fest aus, sodass Du auch noch den letzten Tropfen auffangen kannst.

Den Mix kannst Du ab jetzt wie ein Gewürz zum Kochen verwenden. Er passt hervorragend zu Eintöpfen, Currys oder Reisgerichten.

Die Flüssigkeit hingegen ist Dein neues, selbst gemachtes, natürliches Antibiotikum!

(Es kann im Kühlschrank für mehrere Monate aufbewahrt werden.)

 

Anwendung:

  • Zur Vorbeugung in der kalten Jahreszeit: Täglich 1 EL Antibiotikum in der Früh in 1 Glas lauwarmen Wasser.
  • Wenn Du gerade eine Krankheit oder Infektion ausbrütest, nimm 1 EL des Antibiotikums 5-6x am Tag in 1 Glas lauwarmen Wasser.
  • Bei Entzündungen des Rachenraumes kann das Antibiotikum auch als Gurgelmittel eingesetzt werden.

Die Wirkung der einzelnen Inhaltsstoffe:

  • Knoblauch: Er wirkt gegen unerwünschte Bakterien und Pilze, erhöht gleichzeitig die Zahl der guten Darmbakterien und trägt maßgeblich zur Sanierung der Darmflora bei.
  • Zwiebeln: Die große Schwester des Knoblauchs nimmt ihren kleinen Bruder an der Hand und zeigt im Team doppelt so starke Wirkung!
  • Kren: Die ätherischen Öle des Krens wirken besonders gut bei verstopften Neben- und Stirnhöhlen, Schnupfen, Atemproblemen und die Blutzirkulation wird verbessert.
  • Ingwer und Chili wirken entzündungshemmend, lindern Schmerzen, stimulieren den Kreislauf und erhöhen den Stoffwechsel. Die beiden bekämpfen Krankheiten an Ort und Stelle.
  • Kurkuma ist in der Lage Infekte zu bekämpfen, Entzündungen zu reduzieren, Krebsentstehung zu verhindern, Gelenkschmerzen zu lindern und sogar gegen Demenz vorzubeugen.
  • Schwarzer Pfeffer: er ist entzündungshemmend, immunstärkend und verdauungsfördernd. Außerdem erhöht er die Wirksamkeit des Kurkumas.
  • Blütenhonig: er ist antibakteriell, antimykotisch und antioxidativ.
  • Apfelessig: Er ist reich an Pektin (Ballaststoff), das den Cholesterinspiegel senkt und den Blutdruck reguliert. Die wichtigen Mineralstoffe sorgen für stabile Knochen, glänzendes Haar, feste Nägel und hilft bei der Entgiftung des Körpers. Außerdem wirkt die Apfelsäure gegen Pilze und bakterielle Infektionen und ist in der Lage Harnsäurekristalle aufzulösen!

Mit diesem natürlichen Konzentrat können wir die kalte Jahreszeit so richtig genießen!!

Der Darm und unsere Gefühle

„Ich habe Schmetterlinge im Bauch!“, „Das schlägt mir auf den Magen“, „Ich höre auf mein Bauchgefühl“, „Liebe geht durch den Magen“ – jeder von uns kennt diese Redewendungen.

Sie haben alle eines gemeinsam: Sie beschreiben Gefühle, die sich auf unser Verdauungssystem beziehen.

Seit mehreren Jahrzehnten liegt der Fokus der Wissenschaft, nämlich genau auf dem Phänomen, dass unsere Gefühle ihren Ursprung nicht wie angenommen im Gehirn, sondern eigentlich im Darm haben.

„Neurogastroenterologie“ nennt sich die Bauch-Hirn-Wissenschaft, die sich damit beschäftigt herauszufinden wie der Darm und das Gehirn mit unseren Emotionen umgehen.

Wenn man den Darm etwas genauer unter die Lupe nimmt, stellt man folgende Fakten fest:

  • Länge: ca. 8m
  • Zotten und Krypten (Ein- und Ausstülpungen, die die Oberfläche des Darmes vergrößern)
  • Fläche: ca. 300m2
  • 400 verschiedene Bakterienstämme
  • 100 Billionen Bakterien (wir besitzen 10x so viele Darmbakterien, als Körperzellen!!)
  • Eigenes Nervensystem
  • Informationsaustausch zwischen Nerven-, Hormon- und Immunsystem

 

Diese beeindruckenden Zahlen, lassen den logischen Hausverstand schon erahnen, dass dieses komplexe Organ auch beeindruckende Fähigkeiten haben muss.

Hat man früher geglaubt, die Darmbakterien unterstützen unsere Verdauungsarbeit, weiß man heute, dass sie zusätzlich dazu noch viel, viel mehr zu bieten haben:

Sie sind maßgeblich an der Funktion unseres Immunsystems beteiligt, sie entscheiden, was wir essen und sie sind für die Entstehung von Gefühlen verantwortlich.

 

Bakterien – die Stimmungsmacher im Darm

Folgendes Beispiel soll das verdeutlichen:

Sind wir es gewohnt viele süße Lebensmittel in Form von Limonaden, Keksen, Süßigkeiten, Junkfood, Teigwaren (v.a. aus Weißmehl) zu uns zu nehmen, züchten wir unerwünschte Darmbakterien heran, die genau diesen Zucker als Nahrungsquelle brauchen. Die Folge: sie vermehren sich rasant und breiten sich bequem in unserem Darm aus. Nachdem wir zwar viel, aber nicht unbegrenzt Raum in unserem Darm haben, müssen also die guten Bakterien Platz für die schlechten machen. Und weil der einzige Lebensinhalt dieser Mikroorganismen „Essen“ ist, werden sie alles dafür tun, um an immer mehr Zucker zu gelangen. Du siehst wohin das führt: Wir werden UNTERBEWUSST, automatisch zu den Lebensmitteln greifen, die viel Zucker enthalten.

Und damit nicht genug: Zucker steht in engem Zusammenhang mit einem erhöhten Aggressionspotential, leichter Reizbarkeit und Pessimismus!

Das hört sich jetzt eigentlich schrecklich an und lässt vermuten, dass wir dem Willen unserer Darmbakterien machtlos ausgesetzt sind. Das Gute an der Geschichte ist aber, dass das ganze Spielchen genauso gut in die andere Richtung funktioniert!!

Ernähren wir uns von viel Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Obst, Nüssen und Samen, werden genau die Darmbakterien die Oberhand gewinnen, die sich von Ballaststoffen ernähren. Das wiederrum führt dazu, dass wir unsere Verdauung in Schwung bringen, das Immunsystem stärken, gelassener und unsere Gedanken unterbewusst positiver werden.

Ist das nicht genial?

Alles, was wir dafür tun müssen, ist uns darauf zu konzentrieren, das Gute hineinzulassen – dann wird das Nicht-so-gute automatisch weichen!

Und genau das ist das Prinzip der basischen Ernährung! Der „Zufall“ will es, dass basische Lebensmittel automatisch die guten Darmbakterien zur Vermehrung und zum Wachstum anregen und somit alle positiven, gesundheitlichen Effekte gleich mit im Gepäck haben.

Probier’s aus – Du wirst sehen, dass es schon nach kürzester Zeit funktioniert!

7 basische Lebensmittel, die es in sich haben!

In diesem Beitrag nehmen wir 7 basische Lebensmittel genauer unter die Lupe. Sie haben alle eines gemeinsam: sie sind höchst basisch und super gesund! Und genau deshalb sollten sie regelmäßig auf unseren Tellern landen. Wenn Du es schaffst, zumindest eine der Gemüsesorten auf dieser Seite pro Tag zu essen, dann bist du schon auf dem richtigen Weg!

Basisches Lebensmittel Nr. 1 – Spinat

Grünes Blattgemüse sollte in Hülle und Fülle gegessen werden. Spinat steht wegen seiner unheimlich positiven Wirkung auf unserer Liste der basischen Lebensmittel ganz oben.

Früher hieß es, dass Spinat wegen seines hohen Eisengehaltes so gesund sei, doch da hat sich jemand um eine Kommastelle getäuscht! Trotzdem ist Spinat ein Gemüse mit tollen Eigenschaften! Der grüne Farbstoff Chlorophyll hat fast dieselbe chemische Struktur wie unser roter Blutfarbstoff „Hämoglobin“. Deshalb ist er in der Lage unser Blut zu reinigen, den Entgiftungsprozess zu unterstützen und das Nerven- und Hormonsystem zu stärken. Wir sollten also darauf achten, täglich Chlorophyll zu uns zu nehmen!

Spinat enthält neben Chlorophyll auch jede Menge Vitamin K, A, Magnesium, Folsäure, Mangan, Eisen, Vitamin C, B 2, Calcium, Kalium und Vitamin E.

Du siehst also, trotz eines Rechenfehlers in der Vergangenheit ist Spinat einfach genial!

Nährstoffe/ Tasse

Vitamin K1110% RDA
Vitamin A337,3% RDA
Mangan84% RDA
Folsäure65,7% RDA
Magnesium38% RDA
Eisen35% RDA
Vitamin C31% RDA
Vitamin B227% RDA
Calcium25% RDA

(RDA: Recommended daily allowance = Empfohlene Tageszufuhr)

Grünkohl

Grünkohl ist ein weiteres grünes Blattgemüse, das viel öfter auf unserem Teller landen sollte. Es ist in der Lage den Cholesterinspiegel zu senken, Krebszellen zu vernichten, unsere gesunden Zellen zu schützen, die Leber zu entgiften und das Blut zu reinigen. Übrigens gehören alles Kohlarten zu den basischen Lebensmitteln.

Genauso wie Spinat enthält Grünkohl jede Menge Vitamin K, A und C. Seine Glucosinolate, die für den scharfen Geschmack verantwortlich sind, wirken in dem Moment, in dem sie in unserem Mund landen, gegen Bakterien, Pilze und Krebserreger.

Nährstoffe/ Tasse

Vitamin K1327% RDA
Vitamin A354% RDA
Vitamin C88,8% RDA
Mangan27% RDA
Ballaststoffe12% RDA

(RDA: Recommended daily allowance = Empfohlene Tageszufuhr)

Gurke

Das Zauberwort der Gurke lautet „Wasser“! Das grüne Gemüse enthält 95% Wasser – und ist somit unschlagbar auf diesem Gebiet. Aber nicht nur seine hydrierende Eigenschaft, sondern auch der Gehalt an Antioxidantien lassen die Gurke zu einem Superfood werden. Ihre Inhaltsstoffe schützen uns vor Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und sorgen für eine sorgfältige Reinigung von Leber und Nieren.

Neben den Vitaminen K, C, A und B, enthalten Gurken auch beachtliche Mengen an den basischen Mineralstoffen Calcium, Eisen, Phosphor, Kalium und Natrium.

Nährstoffe/ Tasse

Vitamin K23% RDA
Molybdän8% RDA
Vitamin C6% RDA
Potassium5% RDA
Mangan5% RDA

(RDA: Recommended daily allowance = Empfohlene Tageszufuhr)

Brokkoli

Brokkoli – ein basisches Lebensmittel, das auf keinem Speiseplan fehlen sollte. Wenn Du energiegeladen, fröhlich und gesund durchs Leben gehen willst, solltest Du Dich mit Brokkoli anfreunden. Er unterstützt das Verdauungs-, Immun- und Herz-Kreislaufsystem, sorgt für eine reine Haut, kurbelt den Stoffwechsel an und versorgt uns mit Ballaststoffen. Klingt gar nicht schlecht, oder?

Nährstoffe/ Tasse

Vitamin C125% RDA
Vitamin K115% RDA
Folsäure16% RDA
Vitamin A14% RDA
Mangan10% RDA
Ballaststoffe10% RDA
Kalium8% RDA
Vitamin B68% RDA

(RDA: Recommended daily allowance = Empfohlene Tageszufuhr)

Avocado

Viele Menschen haben “Angst” vor Avocados wegen ihres hohen Fettgehaltes! 85% der Kalorien haben ihren Ursprung im Fett. ABER: Genau auf Grund dieser Fette ist die Avocado eine unfassbar gesunde Frucht! Die enthaltenen Fettsäuren sorgen nicht dafür, dass wir an Gewicht zunehmen, ganz im Gegenteil: sie sorgen dafür, dass der Fettstoffwechsel besser funktioniert, dass Cholesterin abgebaut wird, dass die Reizweiterleitung zwischen Nerven einwandfrei funktioniert und das Herz-Kreislaufsystem unterstützt wird.

Denk immer daran – basische Lebensmittel können dir grundsätzlich niemals schaden!

Nährstoffe/ Tasse

Ballaststoffe40% RDA
Vitamin K38% RDA
Folsäure30% RDA
Vitamin C24% RDA
Vitamin B520% RDA
Kalium20% RDA

(RDA: Recommended daily allowance = Empfohlene Tageszufuhr)

Sellerie

Sellerie ist viel mehr als nur ein Suppengemüse. Ähnlich wie Gurken enthält Sellerie viel Wasser und wirkt deshalb reinigend und entgiftend.

Der hohe Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Außerdem sorgen Phthalate und Cumarine für einen niedrigen Cholesterinspiegel und eine hohe Anzahl gesunder Darmbakterien.

 

Nährstoffe/ Tasse

Vitamin K37% RDA
Folsäure9% RDA
Vitamin A9% RDA
Kalium8% RDA
Molybdän7% RDA
Ballaststoffe6% RDA

(RDA: Recommended daily allowance = Empfohlene Tageszufuhr)

Paprika

In der Regel sind die meisten grünen Gemüsesorten, basische Lebensmittel. Es gibt jedoch viele Ausnahmen, wie z.B. bei Paprika. Der hohe Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, verleiht dem Paprika ein riesiges Spektrum an gesundheitsfördernden Eigenschaften: entzündungshemmend, immunsystemstärkend, reguliert den Blutzuckerspiegel, unterstützt die Sehkraft und kräftigt das Herz. Paprika ist die optimale Quelle für Vitamin C, A und E!

 

Nährstoffe/ Tasse

Vitamin C195,8% RDA
Vitamin A58% RDA
Vitamin B614% RDA
Folsäure11% RDA
Ballaststoffe7% RDA

(RDA: Recommended daily allowance = Empfohlene Tageszufuhr)

Wenn Du darauf achtest, dass basische Lebensmittel regelmäßig auf Deinem Teller landen, wirst Du schon nach kurzer Zeit merken, wie gut Du Dich fühlst!!

Was passiert wenn Du Dich einseitig ernährst und basische Lebensmittel zu selten am Speiseplan stehen? Übersäuerung!

 

Übersäuerung – 6 Anzeichen wie Du sie erkennst

Akute vs. chronische Übersäuerung

Übersäuerung ist ein umstrittener Begriff und man muss aufpassen, in welchem Zusammenhang man ihn verwendet. Während die Schulmedizin damit meistens eine akute Übersäuerung des Blutes (Azidose) verbindet, meinen Ernährungsberater und die Naturheilkunde damit eine chronische Beeinträchtigung des Körpers.

Wichtig ist hier, den Unterschied zwischen einer Azidose (Übersäuerung des Blutes) und einer chronischen Übersäuerung zu erklären: unser Blut ist leicht basisch. Bewegt sich dieses pH-Milieu auch nur ein klein wenig nach unten in Richtung des sauren Bereichs, so spricht man von einer Azidose und diese ist lebensbedrohlich.

Bei einer chronischen Übersäuerung hingegen bleibt der pH-Wert des Blutes konstant, aber andere Teile des Körpers kämpfen mit zu vielen Säuren. Dieser Zustand hat sich durch einen sauren Lebensstil über Jahre hinweg entwickelt und ist zwar im ersten Moment nicht lebensbedrohlich, sollte aber unbedingt wieder ausbalanciert werden. Das beste Mittel um das zu erreichen, ist die basische Ernährung, denn eine mangelhafte Ernährung ist die Hauptursache für die chronische Übersäuerung.

Übersäuerung lässt sich nur schwer messen. Es gibt zwar Urinteststreifen in der Apotheke, allerdings sind diese nicht sehr zuverlässig. Man müsste über den Zeitraum von einer Woche ca. 6 Mal am Tag seinen Urin messen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Zudem muss man wissen, dass der Urin großen pH-Schwankungen unterliegt – je nach Tageszeit und abhängig davon, ob und was gegessen wurde, wie viel man sich bewegt hat usw.

Die Anzeichen einer Übersäuerung lassen sich viel eher an den Symptomen erkennen. Dafür muss man in sich hinein hören und die Signale des eigenen Körpers lesen. Wenn dir zwei der nachfolgenden Probleme bekannt vorkommen, dann ist es ratsam, ein paar Dinge in deinem Leben zu ändern.

Schlechte Haut

Die Haut ist unser größtes Organ und unterstützt den Körper mithilfe der Schweißdrüsen bei der Entgiftung. Säuren und andere unerwünschte Stoffe werden über die Poren an die Hautoberfläche abgegeben, wo sie verdunsten. An der Haut erkennt man sehr schnell und deutlich den Gesundheitszustand: Blasse, fahle oder schlecht durchblutete Haut kann ein Anzeichen für eine Übersäuerung sein. Auch Hautunreinheiten wie Mitesser und Pickel können auf einen unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt hinweisen. Besonders hilfreich können hier Basenbäder sein.

 

Ein beleidigter Darm

Je nachdem wie wir uns ernähren, muss unser Darm Höchstleistungssport betreiben. Viel Zucker, Fett, Alkohol, Weißmehlprodukte, tierische Eiweiße und Konservierungsstoffe belasten unsere Verdauungsorgane und verlangen Schwerstarbeit von ihnen. Da ist es naheliegend, dass der Darm und sein sensibles Milieu zu kämpfen haben. Am besten lässt sich das zum einen am Stuhlgang und zum anderen am berühmten Bauchgefühl erkennen. Neigt man zu unregelmäßigem Stuhl, der nicht kompakt oder auch mit viel Pressen verbunden ist, weiß man, der Darm braucht Unterstützung. Menschen mit Übersäuerung klagen auch zunehmend über ein Unwohlsein, leichte Bauchschmerzen oder Blähungen. Noch etwas: Ein übersäuerter und verschlackter Darm wirkt sich auf den gesamten Organismus aus. Unser Immunsystem und auch unsere Emotionen sind eng mit dem Darm verbunden und leiden (übrigens genauso wie die Haut) unter einer nicht funktionierenden Verdauung.

Sprödes Haar

Ist unser Säure-Basen-Haushalt gestört, ist unser Körper ununterbrochen damit beschäftigt, die Balance wiederherzustellen. Er benötigt Mineralstoffe und Spurenelemente, um die Säuren neutralisieren zu können. Werden diese nicht mit der Nahrung aufgenommen, muss er sie sich von anderer Stelle holen. Nicht selten erkennt man das an Haarausfall bzw. sprödem und brüchigem Haar.

Schwache Knochen

Genauso wie bei den Haaren sucht der Körper in den Knochen nach Mineralstoffreserven, um die große Säurelast zu bewältigen. Deshalb mündet eine chronische Übersäuerung nicht selten in einer Osteoporose. Unsere Knochen sind geniale Mineralstofftanks und deshalb willkommenes Futter, um Säuren loszuwerden. Doch brauchen die Knochen diese Mineralstoffe selbst – für ihre Stabilität.

Müdigkeit und verringerte Leistungsfähigkeit

Ist der Säure-Basen-Haushalt gestört, steht der gesamte Organismus unter Stress. Vor allem Müdigkeit und fehlende Leistungsfähigkeit sind die Folgen. Abends fällt das Einschlafen schwer, der Schlaf ist oft unterbrochen und morgens kommt man kaum aus dem Bett. Darunter leidet natürlich die Leistungsfähigkeit am Tag. Und so entsteht langsam, aber sicher ein mühsamer Teufelskreis.

Negative Gedanken

Ob du es glaubst oder nicht, auch Gedanken können uns sauer werden lassen – und nicht nur in Bezug auf unsere Laune. Verbringt man viel Zeit damit, sich über Dinge zu ärgern, alles negativ zu sehen und bei der kleinsten Banalität aus der Haut zu fahren, werden Stresshormone gebildet, die in unserem Organismus Säuren hinterlassen. Diese Denkmuster kann man durch kleine, aber hocheffektive Übungen ändern.

 

Die Fragen, die sich jetzt stellen: Wollen wir nicht alle unser gesamtes Potenzial ausschöpfen? Wollen wir nicht alle energiegeladen durchs Leben gehen? Wollen wir nicht alle leistungsstark und ausgeglichen sein? Na klar! Dann müssen wir jedoch auch etwas dafür tun und uns gut um unseren Körper kümmern, ihm die notwendigen Nährstoffe liefern und dafür sorgen, dass er richtig aufblühen kann. LOS GEHT’S!!!

Leicht & nachhaltig abnehmen

„Brigitte Diät“, „Iss die Hälfte“, „Atkins-Diät“ oder „Low Carb“ – wir alle haben nicht nur schon mal davon gehört, sondern die meisten von uns haben das oder ähnliches auch schon ausprobiert. Abnehmen hat aber wenn, immer nur kurzzeitig funktioniert. So schnell die gewünschten Effekte am Anfang einsetzen, so schnell sind sie auch wieder verpufft. Oft fühlen wir uns danach sogar schlechter als zuvor.

Wieso immer dieser Jojo-Effekt?

Jedes Mal, wenn wir den Versuch unternehmen wieder einmal eine Diät anzufangen, gehen wir mit folgender Erwartung an die Sache: Abnehmen muss schnell und einfach gehen!
Damit das Vorhaben schnell von statten geht, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Hungern. Die Portionen werden mini klein, wir nehmen nur sehr wenig Energie zu uns und schleppen uns müde durch den Tag. Das einzige, was zählt, ist dass die Kilos purzeln. Meistens funktioniert das 1 Woche ganz gut. Wir nehmen ab, an das Hungerbauchweh hat man sich gewöhnt und in die gewünschte Hose passt man auch wieder hinein. Ist doch alles gut oder nicht?
Nein! Was in dieser Zeit in unserem Körper passiert ist Folgendes: Durch die verminderte Energiezufuhr schaltet unser System auf „Energiesparmodus“. Der Körper identifiziert die neue Situation als Hungersnot und speichert ALLES, was er bekommen kann. Machen wir während der Hungerphase nur wenig Bewegung, weil uns die Energie dazu fehlt, holt sich der Organismus wichtige Energiereserven noch dazu aus den Muskeln. Das heißt: anstatt Fett abzubauen, wird Muskelmasse abgebaut und das führt dazu, dass sich unser Stoffwechsel verlangsamt.
Haben wir also unser gewünschtes „Abnehmziel“ erreicht, sind wir so erleichtert, dass wir sehr schnell wieder in alte Muster fallen. Also fangen wir an wieder genauso zu essen wie vorher. Und nachdem unser intelligentes System sich weislich auf die mögliche, nächste Hungersnot vorbereitet, speichert es vorsorglich wiederum ALLES, das wir zu uns nehmen. Das heißt, wir nehmen wieder zu und zwar schneller als vorher.
Die logische Schlussfolgerung: Diäten bringen leider nichts! Ein „Quickfix“ zum Abnehmen ist nichts Nachhaltiges!

Leicht und nachhaltig abnehmen – aber wie?

Man muss seinen Lebensstil ändern und zwar so, dass man sich nicht ständig Dinge verbietet und auf alles verzichten muss! Man muss darauf achten zuerst die guten Sachen in sein Leben zu lassen, dann werden sich die schlechten Gewohnheiten ganz von allein verziehen.
Das Wichtigste dabei ist aber GEDULD! Ohne Geduld wird es nicht funktionieren. Unser Körper hatte Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte lang die „Geduld“ dabei zuzusehen, wie wir langsam aber stetig zunehmen. Jetzt brauchen wir auch die Geduld, um langsam aber dafür nachhaltig alles wieder ins Gleichgewicht zu rücken.
Nachdem Gewichtszunahme meistens nicht nur mit Bewegungsmangel, sondern v.a. oft mit dem Griff zu ungesunden Lebensmitteln einhergeht, hat Übergewicht bei fast allen Menschen dieselbe Ursache: ÜBERSÄUERUNG!
Lebensmittel wie Fast Food, viel Fleisch oder Weizenprodukte, genauso wie Softdrinks, Alkohol und Zigaretten, aber auch wenig Bewegung und Stress hinterlassen Säuren in unserem Körper. Diese Säuren müssen durch Basen neutralisiert werden, damit die unterschiedlichen pH-Milieus in unserem Körper immer konstant gehalten werden können. Stehen nicht genug Basen zur Verfügung, werden sie entweder aus den Knochen, Muskeln und Geweben geraubt oder es werden Fettzellen produziert, um die Organe vor der Säureflut zu schützen. Die Folge: Gewichtszunahme!
Also müssen wir in erster Linie dafür sorgen, dass wir unserem Körper genügend Basen zur Verfügung stellen, damit die Säuren abgebaut werden können.
Ein Körper mit einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt produziert keine unnötigen Fettzellen und wird ganz automatisch überschüssige Kilos purzeln lassen.

Nachhaltig abnehmen – durch einen basischen Lifestyle

  • Das Wichtigste ist GEMÜSE!! Gemüse in jeglichen Farben und Formen liefert Deinem Körper alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Und die gute Nachricht on top: Du kannst Berge davon essen, ohne zu riskieren zuzunehmen!
  • Obst! Theoretisch zählt Obst auf Grund des hohen Fruchtzuckergehaltes zu den guten Säurebildner. Nachdem der Gehalt an wichtigen Mikronährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen aber so überragend ist, dürfen sie auf keinen Fall in einer ausgewogenen Ernährung fehlen. Außerdem stillt Obst das Verlangen nach Süßem.
  • Vollkornprodukte! Auf Grund des hohen Ballaststoffgehaltes, machen Vollkornprodukte nicht nur lange satt, sie liefern auch jede Menge basischer Mineralstoffe und sind gleichzeitig das Futter für unsere guten Darmbakterien.
  • Hülsenfrüchte! Anstelle von Fleisch und tierischen Produkten, die viele Säuren in unserem Körper produzieren, sollten Hülsenfrüchte immer öfter auf unserem Teller landen. Außerdem ist die Proteinqualität von Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Co um ein Vielfaches hochwertiger, als von Fleisch oder Milchprodukten.
  • Flüssigkeit! Ausreichend Trinken ist das A und O! Nur wenn wir genügend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Kräutertees zu uns nehmen, können alle Organe ihren Aufgaben einwandfrei nachkommen. Zudem werden die einzelnen Nährstoffe besser an ihre Wirkungsorte transportiert.
  • Bewegung! Keine Angst – Du musst jetzt nicht Marathonläufer werden, aber schon 30 Minuten moderate Bewegung v.a. an der frischen Luft wirken Wunder! Stresshormone werden reduziert, der Blutdruck sinkt, das Immunsystem wird angekurbelt und Säuren neutralisiert.

Du siehst schon: Lass das Gute in Dein Leben und alles andere passiert ganz von allein! Versprochen! Hier sind weitere Tipps für einen gesunden, basischen Lifestyle.

Superfood – “Do it yourself”!

Das Wort „Superfood“ ist gerade in aller Munde. Die Lebensmittel- und Werbeindustrie schlachtet dieses Thema im Moment komplett aus und nützt die gesundheitliche Wirkung dieser Lebensmittel für finanzielle Vorteile. Niemand denkt aber daran, dass wir auch heimische Superfoods haben und sogar aus einem normalen Getreidekorn zu Hause ein Superkorn machen können.

Wie? Es geht ganz einfach!

Ein Superfood zeichnet sich durch einen hohen Nährstoffanteil aus, der besonders positiv auf unsere Gesundheit wirkt. Chiasamen sind in diesem Zusammenhang immer ein gutes Beispiel: Sie brillieren mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Antioxidantien und Calcium. Am besten wächst die anspruchsvolle Pflanze in Südamerika und Australien und muss deshalb einen unheimlich langen Weg zurücklegen, um in unseren Breiten zu landen. Nur die wenigsten wissen, dass der heimische Leinsamen dem Chiasamen um nichts nachsteht. Ganz im Gegenteil: Er besticht durch seinen hohen Ballaststoffanteil und weist noch dazu große Mengen an Magnesium auf. Wer aus dem ohnehin schon sehr hochwertigen Leinsamen ein ultimatives „Super-Mega-Power-Hyper-Space-Food“ machen will, der lässt ihn einfach KEIMEN!

Dafür braucht man weder irgendwelche Geräte, noch spezielle Räume oder Umgebungen. Keimen kann jeder, ganz einfach und bequem von Zuhause aus. Wie das genau funktioniert zeigen wir Euch später.

Davor wollen wir erst mal ein bisschen in die Botanik eintauchen und erklären, was beim Keimen mit der Pflanze passiert.

Als Keimung bezeichnet man den Beginn der Entwicklung des Samens. D.h. der im Samen befindliche Embryo wartet also mit voller Energie und Kraft auf den Tag, an dem aus ihm wieder neues Leben entstehen soll. Dabei entwickelt er unheimlich viele Vitalstoffe, um später zur fertigen Pflanze zu werden. Zu diesen Vitalstoffen zählen Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die alle denselben Nutzen haben: Sie unterstützen unsere Gesundheit!

Die Frage ist nun: Was lässt sich denn alles keimen? Theoretisch kann man jeden lebenden Samen keimen lassen. Ganz besonders bewährt haben sich in unseren Breiten aber folgende Lebensmittel: Nüsse, Getreide und Hülsenfrüchte.

Hier ein paar Beispiele:

  • Linsensprossen: Schmecken besonders gut. Sie versorgen uns mit Vitamin E, C, Phosphor und Eisen.
  • Die Sprossen der grünen, kleinen Sojabohne liefern viel Calcium für die Knochen, Phosphor fürs Gehirn und Eisen fürs Blut. Aber auch Vitamin A und C.
  • Kichererbsen als Sprossen haben reichlich Magnesium, Kalium, die Vitamine D und E.
  • Kresse-Sprossen liefern Jod und Vitamin C, stärken die gesunde Schilddrüse.
  • Die Keimlinge von Sonnenblumenkernen liefern uns Zink und Vitamin E für unsere Immunkraft.
  • Weizenkeime: Sie liefern uns die wertvollen B-Vitamine sowie Magnesium und stärken unsere Nerven.
  • Kürbiskern-Sprossen haben reichlich ungesättigte Fettsäuren, die Herz und Kreislauf stärken.
  • Leinsamensprossen weisen einen hohen Ballaststoffanteil auf, unterstützen dadurch unseren Verdauungstrakt und liefern uns hochwertige Fettsäuren.
  • So wie Buchweizen-, Grünkern-,

An Hand von Leinsamen wollen wir Dir nun erklären, wie Du daraus ganz einfach Dein eigenes Superfood machst:

Was Du dafür brauchst:

  1. 2 EL Bio Leinsamen (ganz)
  2. 2 Schüsseln
  3. 1 Sieb
  4. Wasser
  5. Küchenpapier

 

Zu Beginn gib die Leinsamen einfach in eine kleine Schüssel mit Wasser, sodass sie richtig schwimmen. Lass sie 2-3 Stunden einweichen.

Anschließend nimm die zweite Schüssel, setze das Sieb darauf und lege eine Schichte Küchenpapier darauf. Jetzt kannst Du die gequollenen Samen gleichmäßig und dünn auf dem Krepp verstreichen.

Ab nun kannst Du die Samen 2x am Tag mit etwas Wasser gießen, sodass sie immer feucht bleiben.

Am ersten Tag wirst Du sehen, dass der Samen eine Schleimschichte bildet und bereits anfängt zu Keimen. Er bildet ein sichtbares, weißes Köpfchen, aus dem in weiterer Folge ein Spross entsteht.

Du kannst den gekeimten Samen bereits ab dem dritten Tag essen. In diesem Stadium passt er aufgrund seines nussigen Geschmacks hervorragend zu Müslis. Wenn Du etwas Geduld hast, dann kannst Du ihn auch 10-12 Tage keimen lassen, bis richtige Halme entstehen, die jeden Salat aufwerten.

 

Du wirst sehen, es ist ganz einfach, schmeckt himmlisch und ist eine absolute Vitalstoffbombe!!

Nahrungsergänzungsmittel – Notwendigkeit oder Marketing-Gag?

Hat man früher Nahrungsergänzungsmittel nur in der Apotheke bekommen, sind sie heute sogar in jedem Supermarkt erhältlich. Kaum jemand hat nicht ein paar Vitamin-Kapseln oder Mineralstoffpräparate Zuhause herumstehen.

Aber warum? Sind wir nicht mehr in der Lage unseren Nährstoffbedarf auf natürliche Art und Weise zu decken? JEIN…

Zu erst mal muss man einen ganz wichtigen Punkt unterscheiden: Nahrungsergänzungsmittel ist nicht gleich Nahrungsergänzungsmittel. Dazwischen liegen Welten – manche mittel können sogar schädlich für uns sein.

Es gibt natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die z.B. aus Pflanzenpulver, Fruchtextrakt oder Fruchtsaftkonzentrat hergestellt werden. Hierbei kann man sich sicher sein, dass diese Präparate aus natürlichen Lebensmitteln stammen. Hingegen synthetisch, also im Labor, hergestellte Nahrungsergänzungsmittel haben mit gesunden Vitalstoffen nichts zu tun, ganz im Gegenteil – die künstlichen Substanzen können unserer Gesundheit sogar schaden.

Aber woher weiß der Körper, was natürlich ist und was nicht?

Unser Organismus ist ein höchst intelligentes System und kann ein natürliches Vitamin E von einem künstlichen Vitamin E zu 100% unterscheiden. Obwohl die beiden auf den ersten Blick eigentlich identisch ausschauen.Du kannst Dir das folgendermaßen vorstellen: Strecke beide Hände gerade vor Dir aus. Du siehst 2 spiegelverkehrte, aber eigentlich gleiche Gliedmaßen. 2 Handgelenke, 2 Handflächen, jeweils 5 Finger und 5 Fingernägel. Lässt man die Hände zueinander schauen, sind jeweils die gegenüberliegenden Finger genau gleich lang. Man erkennt also sofort, dass beide Hände zu Dir gehören, denn jede andere Hand wäre nicht passend. Und trotzdem: Würde man von der rechten Hand einen Gipsabdruck machen, würde die linke niemals hineinpassen, obwohl sie ja eigentlich gleich aufgebaut ist. Und so ist es auch mit natürlichen und synthetischen Stoffen. Unsere Enzyme und Rezeptoren im Körper sind gewissermaßen wie ein Gipsabdruck, in den nur die rechte Hand – also im übertragenen Sinne nur der natürliche Stoff – perfekt hineinpasst.

Außerdem hat sich die Natur noch etwas Schlaues einfallen lassen: Jedes Lebensmittel ist eine Kombination aus den unterschiedlichsten Nährstoffen. Und diese Nährstoffe stehen immer in einem perfekten Verhältnis zueinander. Vitamin E braucht z.B. seinen Partner Vitamin C, um einwandfrei zu funktionieren. Nimmt man also ein künstliches Vitamin E-Präparat zu sich, kann es seine Wirkung gar nicht richtig entfalten, weil Vitamin C fehlt.

Wir können uns also zu 100% auf die Natur verlassen!

Etwas, das wir aber nicht vergessen dürfen ist unser Lebensstil. Gehörst Du zu denjenigen, die auf eine ausgewogene Ernährung achten, die täglich in der Lage sind, Bewegung in den Alltag zu integrieren, die nicht immer unter Dauerstress stehen und auch Zeit für Dinge haben, die Spaß machen? Gratuliere – Du machst alles richtig!!

Nicht selten ist es jedoch so, dass Zeit heutzutage Mangelware geworden ist und die meisten von uns chronischem Stress ausgesetzt sind. Dieser Stress hinterlässt große Mengen an Säuren in unserem System und wenn wir dann nicht ausreichend Mineralstoffe und Vitamine zu uns nehmen, dann verlangen wir Hochleistung von unserem Körper. Deshalb kann es in diesem Fall empfehlenswert sein, ZUSÄTZLICH zu einer ausgewogenen Ernährung auf NATÜRLICHE Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen.

Worauf sollte man also beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln achten?

  • NUR zu natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln greifen
  • Präparate ohne Zusatzstoffe kaufen
  • Von einem Experten abklären lassen
  • Bei Unklarheiten nachfragen!

Fazit

Am besten man achtet darauf, sich ausschließlich von natürlichen, biologischen Lebensmitteln zu ernähren – farbenfroh und in allen möglichen Variationen. Wer sich nach dem Motto „eat the rainbow“ mit viel Gemüse, Obst, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten ernährt, der ist schon mal absolut am richtigen Weg! Hast Du dennoch manchmal Phasen, in denen Du merkst, dass Du ein bisschen Unterstützung brauchen könntest, dann lass Dich vom Profi beraten.

Das Wichtigste ist Folgendes zu beachten: Die Natur hat jedes einzelne, noch so kleine Zusammenspiel der verschiedensten Stoffe in unserem Körper mit Akribie bedacht. Selbst die neueste Technik ist nicht in der Lage diese Genauigkeit nachzuahmen. Deshalb sollten wir immer auf die Intelligenz der Natur vertrauen!

Nase zuhalten, es geht um Blähungen!

Bei diesem Thema können wir froh sein, dass es noch kein „RIECH-Internet“ gibt 😊

Es ist aber ein ganz besonders wichtiges Thema, denn es gibt wahrscheinlich keinen einzigen Menschen auf der Welt, der nicht versteht was hier gemeint ist.

Und weil wir der Meinung sind: Es gibt keine Tabu-Themen, dreht sich im heutigen Beitrag alles um den Darmwind.

Sehr viele Menschen haben überhaupt keine Probleme, was die Verdauung betrifft – egal, was sie essen – sie sin im Besitz eines „Saumagens“. Andere hingegen haben es da etwas schwieriger und tendieren schon nach kleinen Mengen bestimmter Nahrungsmittel mit einem Völlegefühl, oder Blähungen.

Ständige Blähungen sind bekanntlich die Folge von Gasbildung im Darm. Das ist an sich überhaupt nichts Ungewöhnliches, denn entstehende Gase werden normalerweise problemlos vom Organismus absorbiert und über die Lunge wieder ausgeschieden.

Kommt es allerdings zu Blähungen, dann ist die Gasbildung zu hoch und der Körper kann sie nicht mehr eliminieren. Stattdessen müssen die Gase jetzt in Form von Blähungen über den Darmausgang ausgeleitet.

Da die Darmflora unter anderem an der ordnungsgemäßen Verwertung und Verdauung der Nahrung beteiligt ist, führt ein dort herrschendes Ungleichgewicht (worauf die Blähungen hinweisen) zu einer mangelhaften Verdauung und daraufhin natürlich auch zu einer schlechten Versorgung des Organismus mit Nähr- und Vitalstoffen, was wiederum eine Vielzahl negativer Auswirkungen haben kann.

Blähungen können außerdem ein Warnsignal dafür sein, dass die Abwehrkraft des Körpers gerade geschwächt ist. Der Großteil unseres Immunsystems sitzt nämlich im Darm. Ist die Darmflora gestört, werden die Abwehrmöglichkeiten des Organismus gegen eindringende pathogene Keime deutlich reduziert.

Aber wodurch werden Blähungen überhaupt ausgelöst?

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Ungesunde Ernährung

Weizenmehl, ein hoher Zuckerkonsum, zu viele tierische Eiweiße, spätes oder nächtliches Essen, hastiges Essen, mangelndes Kauen oder Alkohol können Blähungen verursachen. Durch all diese Faktoren können die Darmbakterien ins Ungleichgewicht gebracht werden und Gase bilden.

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Gibt es bestehende Unverträglichkeiten, können die Lebensmittel nicht ordnungsgemäß verdaut werden und es entstehen wiederum Gase. Diese Unverträglichkeiten können relativ unkompliziert beim Hausarzt abgeklärt werden.

  • Blähungen durch Medikamente

Arzneimittel, v.a. Antibiotika, aber auch Antidiabetika oder manche Schmerzmittel haben einen großen Einfluss auf unsere Darmflora und können die guten Darmbakterien schädigen. Deshalb sollte im Zuge einer medikamentösen Behandlung immer auch gleichzeitig eine Darmsanierung in Erwägung gezogen werden.

  • Stress

Auch psychische Belastungen, wie Stress, können Blähungen verursachen.

  • Bereits bestehende Darmerkrankungen

Starke, chronische Blähungen können ein Hinweis auf bereits bestehende Darmerkrankungen, wie Reiz-Darm-Syndrom, oder Gastritis sein.

Was kann man nun als Betroffener tun?

  • Beobachte Dich!
  • Probiere Stress so gut es geht zu vermeiden
  • Achte auf eine abwechslungsreiche, basenüberschüssige Ernährung – Gemüse, Vollkorngetreide, Früchte, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte sind reich an Ballaststoffen und liefern alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe.
  • Trinke nicht zu den Mahlzeiten, denn dadurch lässt sich vermeiden, dass die Verdauungssäfte verdünnt werden und der Speisebrei nicht ausreichend verdaut wird.
  • Beobachte nach welchen Mahlzeiten Du Blähungen bekommst.
  • Falls Du denkst, die Blähungen könnten durch eine Unverträglichkeit kommen, lass es einfach beim Hausarzt abklären.

 

Das wichtigste Zauberwort bei diesem Thema aber lautet: BALLASTSTOFFE!

Ballaststoffe (siehe https://www.basenbox.at/blog/vitamine-mineralstoffe-ballaststoffe/) sind nichtverdauliche Pflanzenfasern, die aber wichtige Funktionen im Verdauungsvorgang erfüllen, Nahrung für unsere Darmbakterien darstellen und großen Einfluss auf die Stoffwechselaktivität haben.

Die tägliche Ballaststoffzufuhr eines Erwachsenen sollte laut WHO bei 30g/ Tag liegen. Die Realität schaut allerdings ganz anders aus: aus dem österreichische Ernährungsbericht 2012 geht hervor, dass Herr und Frau Österreicher weit darunter liegen (< 20g/Tag). Das scheint auf den ersten Blick gar nicht so schlimm zu sein, wenn man es aber aus ernährungsphysiologischer Sicht betrachtet, sollte es uns zum Nachdenken bringen.

Wie schon erwähnt, stellen Ballaststoffe (neben anderen Funktionen) die Nahrung für unsere guten Darmbakterien dar. Jeder einzelne von uns hat seine individuelle Darmflora, je nachdem was wir essen, mit welchen Menschen/Tieren wir uns umgeben, wo wir wohnen, welchen Umwelteinflüssen wir ausgesetzt sind usw. Das Grundgerüst ist aber bei allen ungefähr gleich. Und genau um diese guten Bakterien sollten wir uns ganz besonders „liebevoll“ kümmern, denn ihr Aufnahme steht in engem Zusammenhang mit kardiovaskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ2, Übergewicht, Verdauungsproblemen, Zügellosigkeit und Krebs.

Schauen wir uns mal unsere Vorfahren an: Sie ernährten sich hauptsächlich von Pflanzen und hatten damit automatisch eine hohe Ballaststoffzufuhr. Ihre Ernährung beinhaltete große Mengen an Grünpflanzen, Obst, Samen und Nüssen. Durch das Aufkommen der Nutztierhaltung und der Landwirtschaft vor ca. 10.000 Jahren änderte sich die Ernährungsweise sehr schnell. Trotzdem bestand die menschliche Ernährung bis zur industriellen Revolution hauptsächlich aus unraffiniertem Getreide, Gemüse und dadurch einem hohen Ballaststoffanteil.

Außerdem sorgte die Lebensweise unserer Vorfahren für eine hohe physische Aktivität.

Dieser Lebensstil und somit auch die Ernährung änderten sich dramatisch mit dem Beginn der industriellen Revolution. Der Verarbeitungsgrad unserer Nahrung nahm in den letzten 200 Jahren stark zu und gleichzeitig reduzierte sich der Ballaststoffanteil um 2/3!!

Wir haben uns also langsam die Ballaststoffe „abtrainiert“.

Deshalb sollten wir darauf achten, unsere tägliche Ballaststoffaufnahme wieder zu steigern und genau darauf legen wir bei der Basenbox großen Wert!

 

5 Schritte in Richtung Wohlfühlen

Viel Information kann gleichzeitig Segen und Fluch sein 😊. Oft werden wir überflutet mit Infos über gesunde Ernährung. Jeder behauptet etwas anderes und zum Schluss weiß man noch weniger als vorher, was man eigentlich essen soll.

Wir wollen heute ein bisschen Klarheit in diesen Informationsdschungel bringen und 5 einfache Schritte aufzählen, die es Dir leicht machen, basische Ernährung in Deinen Alltag einzubauen.

Nachdem Du diesen Text gelesen hast, wirst Du genau wissen, auf welche Dinge Du achten sollst, um Deine Ziele mühelos erreichen zu können – egal wie hoch sie sind!

Sich energiegeladen fühlen, vital, voller Tatendrang, fröhlich und stark zu sein, ist viel leichter, als uns manchmal weiß gemacht wird.

Jeder von uns weiß ungefähr, was es bedeutet sich gesund zu ernähren und worauf es dabei ankommt. Aber die große Herausforderung ist: Dabei zu bleiben!

Die meisten Menschen, die einen neuen gesunden Lifestyle ausprobieren, haben es plötzlich mit diesen Gefühlen zu tun:

  • Überforderung
  • Frustration durch irreführende Information
  • Einschränkung
  • Hunger
  • Stress
  • Angst, sich nie mehr etwas erlauben zu dürfen
  • Angst, sich sozial komplett abzukapseln

Bei diesen Gefühlen denkt man automatisch: „Ok, das schaffe ich für einen gewissen Zeitraum, aber FÜR IMMER?? – NIEMALS!!“

Und damit ist das ganze Vorhaben von Beginn an zum Scheitern verurteilt.

Und darum gibt’s hier 5 ganz einfache Tipps, die dafür sorgen, dass Du ohne große Mühen und mit Leichtigkeit eine Reise in einen gesunden Lebensstil beginnst:

Schritt 1: Konzentriere Dich darauf, das Gute hineinzulassen

Wahrscheinlich ist das der wichtigste Schritt. Es ist viel wichtiger sich darauf zu konzentrieren, die guten Dinge hineinzulassen, bevor man sich für immer von den „schwierigen“ verabschiedet. 

Um Dir einen kurzen Überblick zu verschaffen, worum es hier geht:

  • Gute Lebensmittel: Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Obst
  • “Schwierige” Lebensmittel: Zucker, Süßigkeiten, Fertiggerichte, frittierte und raffinierte Lebensmittel, Alkohol und Weißmehlprodukte

Also: Bevor Du jetzt denkst: „Oh nein – das darf ich nie wieder essen!!“ – lege deinen Focus auf die guten Sachen. Dieser Tipp ist so wahnsinnig hilfreich, denn je basischer Du Dich ernährst, desto größer wird auch Dein Verlangen nach basenbildenden Lebensmitteln werden.

Automatisch wirst Du weniger vom schlechten Zeug essen, sobald Du anfängst das Gute hineinzulassen.

Dein Bewusstsein und Dein Unterbewusstsein werden anfangen eine große Rolle für Deine Motivation zu spielen:

Bewusstsein: Je öfter Du gute Lebensmittel isst, desto besser wirst Du Dich fühlen. Je besser Du Dich fühlst, desto eher willst Du nicht davon weg. Wenn man einmal begriffen hat, dass etwas guttut – dann bleibt man auch dabei.

Unterbewusstsein: Dein Unterbewusstsein lernt schnell und es funktioniert durch Belohnung. Dein Gehirn wird realisieren, dass Du Dich besser fühlst, wenn Du Dich gesund ernährst und wird Dich automatisch dazu bewegen immer öfter zu den richtigen Lebensmitteln zu greifen. Das angenehme ist: Von da an, funktioniert alles ohne Anstrengung – ohne Stress,harter Arbeit, Angst, Schmerz oder Ehrgeiz. Dein Unterbewusstsein erledigt das für Dich 😊

Also: Du kannst total darauf vergessen das Schlechte zu eliminieren ABER Du musst im Gegenzug das Gute zulassen. Deshalb kommen hier noch ein paar Umsetzungstipps:

  • Iss hin und wieder ein Steak, ABER Du musst dazu einen riesigen Salat, oder Grillgemüse essen.
  • Du kannst auch noch Pizza essen, ABER bestell einen gemischten Salat dazu.
  • Erlaube Dir eine Nachspeise, ABER Deine Hauptspeise muss zumindest 5 Hände voll Gemüse gehabt haben.
  • Du darfst immer noch Kaffee trinken, ABER achte darauf vorher und nachher 0,5L stilles Wasser zu trinken.

Schritt 2: Ausreichend Flüssigkeit

Es hört sich so einfach an, aber fast niemand tut es. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist unerlässlich für alle Körperfunktionen. Oft neigt man dazu, dieses Thema unter „nicht so wichtig“ einzuordnen, obwohl es wahrscheinlich zu den wichtigsten Punkten überhaupt zählt, um energiegeladen und vital zu bleiben.

Die erste Frage, die sich jetzt stellt ist: Wie viel Wasser ist ausreichend?

Die einfache Antwort: 3-4 Liter!

Das hört sich im ersten Moment nach sehr viel an, ist es aber nicht. Wenn man eine Zeit lang versucht, sich an die 3-4 Liter am Tag zu halten, wird man SOFORT merken, wie sich Energielevel, Klarheit im Kopf und Vitalität ausbreiten.

Die größte Herausforderung hierbei ist es, sich daran zu erinnern zu trinken. Damit es Dir auch hier leichter fällt, das in den Alltag einzubauen, ein paar Tipps:

  • Hab IMMER eine Flasche Wasser bei Dir. Sobald Du sie siehst oder in der Hand hältst, wirst Du einen Schluck nehmen.
  • Stell Dir einen Reminder: In Zeiten von Smartphone und Co ist es ganz leicht, sich jede Stunde daran zu erinnern, ein großes Glas Wasser zu trinken.
  • Stell Dir eine Flasche Wasser auf den Schreibtisch. Wenn Du viel Zeit im Büro verbringst, dann achte darauf, immer eine Flasche Wasser neben Dir zu haben. Du wirst dadurch automatisch immer wieder einen Schluck trinken.
  • Die Macht von Tee 😊 Kräutertees sind basisch und dadurch eine super Möglichkeit, den Wasserhaushalt zu regulieren und gleichzeitig den Körper mit Basen zu versorgen.

Schritt 3: Grün soll es sein

Konzentriere Dich auf grünes Gemüse. Die grünen Gemüsesorten enthalten jede Menge Chlorophyll. Chlorophyll besitzt fast dieselbe chemische Struktur wie unser rote Blutfarbstoff „Hämoglobin“. Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll ist außerordentlich hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen. Es unterstützt die Entgiftung von krebserregenden Substanzen und fördert die Regeneration von Strahlenschäden. Außerdem unterstützt das Chlorophyll die Wundheilung, einen regelmäßigen Stuhlgang und sorgt für einen angenehmen Körpergeruch.

Und so kannst Du immer mehr grüne Lebensmittel in Deinen Alltag einbauen:

Tipp 1:

Mach Dir zu jeder Mahlzeit einen Salat.

Eine ganz einfache, aber extrem wirksame Methode! 2 Hände voll Blattsalat mit Olivenöl, Leinöl, Essig oder Zitrone angemacht zu jeder Mahlzeit und schon hast Du jede Menge wichtiger Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe zu Dir genommen.

Tipp 2:

Probier’s mal mit Sprossen.

Mungbohnen-, Alfalfa-, Linsen-, Brokkoli-, Buchweizen-, Bockshornklee- oder Kressesprossen. Diese kleinen Dinger haben es in sich! Durch das Keimen produzieren sie eine Vielzahl an Vitalstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die wir für unsere Gesundheit brauchen.

Schritt 4: Natürlich und unbehandelt

Eine Faustregel besagt: Je natürlicher das Lebensmittel, desto basischer ist es. Wenn Du also nicht weißt, welches Gemüse Du im Supermarkt kaufen sollst: IMMER BIO! Jetzt schreien vielleicht viele auf, weil ja oft nicht bio drinnen ist, wo bio draufsteht. Es ist aber ganz klar, dass in einem konventionell angebauten Gemüse der Anteil der Schadstoffe so hoch ist, dass sie uns schaden. Deshalb: Finger weg davon.

Je mehr natürliche Lebensmittel Du verzehrst, desto besser bist Du mit Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, guten Fetten und Vitalstoffen versorgt.

Schritt 5: „Zaubermittel“ Apfelessig

Das hört sich jetzt vielleicht merkwürdig an, aber es gibt einen unfassbar einfachen Trick, den Tag voller Energie zu starten: Apfelessig! Ein biologischer, naturtrüber Shot Apfelessig in der Früh, sorgt dafür, dass Dein Stoffwechsel angekurbelt, Du gute Vitamine und Mineralstoffe erhältst, die Verdauung unterstützt und Säuren ausgeschieden werden.

Diese 5 Schritte sind sofort umsetzbar, ganz einfach in den Alltag zu integrieren und unheimlich wichtig für unsere Gesundheit!

Viel Spaß beim Ausprobieren – Du wirst sehen, wie gut Du Dich damit fühlst!!!

Vitamine, Mineralstoffe & Ballaststoffe?

Letztes Mal haben wir über die großen Brennstoffe – Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette – geredet. Was aber mindestens genauso wichtig ist, sind die sogenannten nicht-energieliefernden Nahrungsmittel, wie Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Denn diese erfüllen unzählige wichtige Aufgaben im Körper, die wir ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen möchten.

Was sind Vitamine?

Vitamine sind Stoffe, die bestimmte biochemische Reaktionen im Körper herbeiführen. Das Wort „Vitamin“ kommt aus dem lateinischen und steht für „Leben“. Ohne Vitamine wäre Leben also undenkbar.

Dein Körper kann die meisten Vitamine nicht selbst, oder nur unzureichend herstellen. Daher muss man sie mit der Nahrung aufnehmen. Jedes einzelne Vitamin hat eine hoch spezialisierte Aufgabe im Stoffwechsel zu erfüllen. Oft arbeiten mehrere Vitamine eng zusammen und können als „Team“ perfekt miteinander agieren.

Wenn ein Vitamin fehlt, kann das zu erheblichen Störungen im Stoffwechsel führen, weshalb wir darauf achten sollten, so abwechslungsreich wie möglich zu essen.

Vitamine werden grob in 2 Gruppen eingeteilt:

1.a) Fettlösliche Vitamine:

Diese Vitamine kann der Körper für einen längeren Zeitraum speichern. Sie müssen also nicht unbedingt täglich mit der Nahrung zugeführt werden.

  • Vitamin A
  • Beta Carotin
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K

1.b) Wasserlösliche Vitamine:

Im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen, kann der Organismus wasserlösliche Vitamine nicht speichern, weshalb sie täglich über die Nahrung zugeführt werden müssen.

  • Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin B2 (Riboflavin)
  • Vitamin B3 (Niacin)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)
  • Vitamin B6 (Pyridoxin)
  • Folsäure
  • Vitamin B12 (Cobalamin)
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)

Das schaut jetzt so aus, als wäre das unheimlich kompliziert, alle diese Dinge irgendwie mit der Nahrung aufzunehmen. Keine Angst – das ist gar nicht so schwer! All diese Stoffe stecken nämlich hauptsächlich in frischem Gemüse und Obst. Wenn Du also immer darauf achtest, dass der Hauptteil Deiner Speisen aus Gemüse und Obst bestehen, bist Du immer auf der sicheren Seite.

Mineralstoffe:

Mineralstoffe sind lebensnotwendige Nährstoffe, die der Körper selbst nicht bilden kann. Sie erfüllen jedoch wichtige Funktionen wie die Aufrechterhaltung des Energie- und Zellstoffwechsels.

Im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Eiweiß, Fetten und Alkohol liefern Mineralstoffe und Spurenelemente keine Energie. Dennoch ist ihr Vorhandensein im menschlichen Körper essentiell – also notwendig – um alle Lebensvorgänge aufrecht zu erhalten. Da der Körper Mineralstoffe selbst nicht herstellen kann, müssen sie also über die Nahrung zugeführt werden. Sie erfüllen unterschiedliche Funktionen. Unter anderem dienen sie als Baustein von Körperstrukturen und sind am Aufbau verschiedener Stoffe, wie zum Beispiel Enzymen und Hormonen beteiligt. Alle haben eines gemein: sie sind für die Gesunderhaltung des Körpers unerlässlich.

Mineralstoffe werden je nach ihrer Menge im Körper in 2 Gruppen eingeteilt:

Mengenelemente (>50mg/ kg Körpergewicht) Spurenelemente (<50mg/ kg Körpergewicht)
CalciumChrom
KaliumEisen
MagnesiumFluor
NatriumJod
PhosphorKupfer
Selen
Zink

Jeder einzelne Mineralstoff spielt eine ganz wichtige Rolle in Deinem Stoffwechsel. Sie regulieren den Wasserhaushalt, beeinflussen die Signalübertragung zwischen Nerven- und Muskelzellen, regulieren den Säure-Basen-Haushalt, mineralisieren Zähne und Knochen, sind Bestandteile von Hormonen, übernehmen eine Rolle in der Blutbildung und -gerinnung und aktivieren Enzyme.

Außerdem unterstützen sie das Immunsystem, steigern das Energielevel und vermindern Stress, können Allergien vermindern, die Stimmung aufhellen oder Müdigkeit verschwinden lassen.

Du siehst also, wie unheimlich wichtig Mineralstoffe für unser Wohlbefinden sind!

 

 

Sekundäre Pflanzenstoffe:

Unter dem Sammelbegriff „sekundäre Pflanzenstoffe“ versteht man eine Gruppe von chemisch sehr unterschiedlichen Substanzen, die ausschließlich von Pflanzen gebildet werden.

Sekundär bedeutet, dass die Pflanze die Substanzen weder für den Energiestoffwechsel noch zum Zellaufbau benötigt, diese aber trotzdem für den pflanzlichen Organismus lebenswichtig sind. Sie dienen der Pflanze unter anderem als Abwehrstoff gegenüber Schädlingen sowie als Geschmacks-, Duft- und Farbstoff.

Man findet die sekundären Pflanzenstoffe in unserer Nahrung: V.a. Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse oder Vollkornprodukte sind voll von diesen bioaktiven Substanzen. Sie sind sozusagen das Immunsystem der Pflanze und wir können über die Nahrung davon profitieren.

Ihre Wirkungsweise ist beeindruckend:

  • Antikanzerogen (senken das Risiko für manche Krebserkrankungen)
  • Antimikrobiell (unterbinden die Ausbreitung von unerwünschten Viren, Bakterien und Pilzen)
  • Antioxidativ (schützen uns vor freien Radikalen, Umweltgiften und Schadstoffen)
  • Antithrombotisch (schützen vor Blutgerinnseln)
  • Cholesterinsenkend
  • Immunmodulierend (stärken die körpereigene Immunabwehr)

Du siehst also, dass sich in pflanzlicher Nahrung unheimlich viele positive Stoffe verstecken!

 

 

Ballaststoffe

Der Begriff „Ballaststoffe“ lässt uns im ersten Moment vermuten, dass es sich hierbei um Ballast für den Körper und dadurch wertlose Nahrungsbestandteile handelt. Nutzlos sind die pflanzlichen Nahrungsfasern aber ganz und gar nicht!

Sie sind wichtig für eine normale Darmfunktion, unterstützen die Verdauungsorgane, beugen Verstopfung vor, haben einen hohen Sättigungseffekt und einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Lebensmittel mit einem hohen Ballaststoffgehalt sind Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Salate und Vollkornprodukte.

Ballaststoffreiche Nahrungsfasern werden bei der Verdauung nur teilweise aufgespalten. Dadurch können sie im Darm schädliche Substanzen aufnehmen und abtransportieren. Sie haben ein hohes Wasserbindungsvermögen, quellen dadurch auf und sorgen so für ein größeres Stuhlvolumen und eine kürzere Verweildauer der Nahrung im Verdauungstrakt.

Was können also Ballaststoffe auf einen Blick:

  • Sie regen unsere Darmtätigkeit an
  • Sie machen den Stuhl weich
  • Sie vermindern Verstopfung
  • Sie verlängern den Kauvorgang und verzögern die Magenentleerung, wodurch sich der Sättigungseffekt erhöht
  • Durch den weichen Stuhl wird das Risiko für Hämorrhoiden gesenkt
  • Sie tragen zur Vorbeugung von Divertikeln (Ausstülpungen des Darms) bei
  • Sie können das Risiko für Darmkrebs senken
  • Sie können den Cholesterinspiegel senken
  • Sie haben einen positiven Einfluss bei Diabetes mellitus
  • Sie sind die Nahrung für die guten Darmbakterien

 

Um alles noch mal kurz zusammenzufassen und auf einen Nenner zu bringen, gibt’s hier noch 10 Tipps für den Alltag:

 

  • GEMÜSE; GEMÜSE; GEMÜSE UND OBST! So viel ABWECHSLUNG wie möglich – je unterschiedlicher die Lebensmittel sind, die Du zu Dir nimmst, desto großer ist die Nährstoffauswahl
  • So BUNT wie möglich – je farbenfroher Dein Teller ist, desto mehr Nährstoffe deckst Du ab. Hier geht’s v.a. um Gemüse und Obst.
  • Wähle bei Getreide immer die Vollkornvariante, anstatt zu Erzeugnissen aus Weißmehl zu greifen.
  • Eine Mahlzeit zählt nur als vollwertige Mahlzeit, wenn der Gemüseanteil am größten ist
  • 80% Deiner Lebensmittel sollten aus pflanzlichen Quellen stammen
  • Hab keine Angst vor Kalorien – wer gesund isst, muss keine Kalorien zählen!
  • Lass die Finger von Softdrinks und Limonaden – sie liefern viel zu viel Zucker, der dann in hartnäckiges Fett umgewandelt wird. Wasser it is!!
  • Wir haben Arme und Beine bekommen, um sie zu verwenden – also probiere Bewegung in Deinen Alltag einzubauen.
  • Konzentriere Dich auf die positiven Dinge! Wenn mal etwas nicht nach Plan läuft, nicht die Nerven wegwerfen, sondern einfach noch mal probieren.
  • Freu Dich, das Leben ist schön!!

 

Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate?

Noch nie gab es so viele allgemein verfügbare Informationen zum Thema Ernährung und trotzdem wimmelt es nur so von Widersprüchen, die es einem schwer machen sich in diesem Informationsdschungel auszukennen. Kein Wunder, dass es bei diesem Thema unzählige verschiedene Theorien gibt, denn der menschliche Organismus ist ein höchstkomplexes System, das noch lange nicht bis ins Detail erforscht ist. 

Ständig werden Theorien zur Ernährung verworfen und erneuert

Um ein bisschen Licht in diese Dunkelheit zu bringen, wollen wir deshalb die allgemeinen Basics der Ernährungslehre näher betrachten.

Unsere Lebensmittel werden in 2 verschiedene Gruppen eingeteilt: Nahrungsmittel und Genussmittel. Die Nahrungsmittel wiederum untergliedern sich in verwertbare und unverwertbare Nahrungsmittel, wobei der Begriff „unverwertbar“ nicht ganz glücklich gewählt ist, denn auch die „unverwertbaren“ Nahrungsmittel sind überlebensnotwenig für den Organismus.

Der menschliche Organismus benötigt Energie, um seine Körperfunktionen aufrecht erhalten zu können. Der Energiegehalt eines Lebensmittels wird in Kilokalorien (kcal) angegeben. Physikalisch gesehen ist 1 Kilokalorie die benötigte Energiemenge, um einen Liter Wasser von 14,5 °C auf 15,5°C zu erwärmen.

Wer liefert unserem Körper aber die Energie? Dafür gibt es 3 ganz wichtige Brennstoffe: Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße! Jeder hat davon schon mal gehört, aber so richtig weiß man dann doch nicht, was das eigentlich ist.

Was sind also Kohlenydrate bzw. "Carbs"

Unser Gehirn und unsere Muskeln brauchen Kohlenhydrate, damit sie arbeiten können. Über das Blut gelangen sie in die Zellen und ermöglichen es dem Körper, seine Arbeit zu verrichten. Die Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen. Zu den Kohlenhydraten gehören aber nicht nur süß schmeckende Lebensmittel wie Obst oder Schokolade. Auch Brot, Kartoffeln, Reis oder Nudeln sind Kohlenhydrate. 1g Kohlenhydrate liefert ca. 4 kcal.

Experten schauen bei den Kohlenhydraten, wie viele Zuckerbausteine sie enthalten. Es gibt Einfachzucker, Zweifachzucker und Vielfachzucker. Dies zu wissen, ist für die Ernährung sehr wichtig, denn die Kohlenhydrate werden im Körper unterschiedlich verarbeitet.

Kohlenhydrate haben oft einen schlechten Ruf, weil sie als Dickmacher gelten. Doch das stimmt nur bedingt. Denn Kartoffeln oder Vollkornnudeln beispielsweise haben gar nicht so viel Kalorien. Im Gegensatz zu Süßigkeiten muss der Körper die enthaltenen Vielfachzucker erst wieder in Einfachzucker zerlegen, damit sie verwertet werden können. Das sorgt dafür, dass wir nicht sofort wieder Heißhunger haben. Süßigkeiten jedoch kann der Körper sofort verwerten. Er verlangt dann aber auch schnell wieder nach „Nachschub“ und das sorgt wiederum dafür, dass wir womöglich mehr essen und daher an Gewicht zulegen.

Wozu brauchen wir Eiweiße?

Eiweiße (Proteine) sind Grundbausteine für den Körper. Sie sind Baustoffe für Zellen und verschiedene Gewebe (Muskel, Organe). Außerdem braucht sie der Körper für die Hormonbildung, das Immunsystem und als Transportstoff. Als Energiequelle dienen Proteine nur im Notfall (z.B. bei langem Hungern bzw. Fasten). Sie liefern pro Gramm ca. 4kcal. Eiweiße können kaum gespeichert werden. Daher ist eine ständige Zufuhr über die Nahrung für den Aufbau und die Neubildung von Körpersubstanz notwendig.

Es gibt tierische Eiweißquellen, wie z.B. Milch und Milchprodukte, Fleisch, Fisch oder Eier. Zu den pflanzlichen Eiweißlieferanten gehören Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Kichererbsen, …), aber auch Nüsse, Samen oder Sprossen. Auch verschiedene Getreidesorten enthalten hochwertiges Eiweiß.

Und was können Fette?

Fette sind die Energielieferanten schlechthin. Sie haben den höchsten Brennwert und liefern mit ca. 9 kcal pro Gramm etwa doppelt so viele Kalorien wie Proteine oder Kohlenhydrate. Fette sind außerdem Bestandteil von Körperstrukturen wie beispielsweise von Zellmembranen. Sie schützen die inneren Organe und den Körper gegen Kälte. Zusätzlich sind Fette Geschmacksträger und tragen daher wesentlich zu den Gaumenfreuden bei.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Fette ist ihre Fähigkeit fettlösliche Vitamine zu transportieren. Diese Vitamine brauchen das Fett, um an ihren „Arbeitsplatz“ zu gelangen und dort ihre Wirkung zu verrichten.

Du siehst also: Unser Körper braucht unbedingt alle 3 Brennstoffe, um einwandfrei zu funktionieren!

Es kommt nur darauf an, wie viel man wovon isst und wie nährstoffreich das jeweilige Lebensmittel ist.

Jetzt hast Du mal die wichtigsten 3 Brennstoffe kennengelernt (Alkohol zählt da eigentlich auch dazu, da er dem Körper viel Energie in Form von Kalorien liefert. Er ist aber alles andere als lebensnotwendig und hat daher in dieser Aufstellung nichts verloren).

Was jetzt noch fehlt, sind die „unverwertbaren“ Nahrungsmittel und jene, die dem Körper keine Kalorien liefern, aber trotzdem überlebenswichtig sind.

Das alles und noch viel mehr erfährst Du im nächsten Blogbeitrag…

4 Dinge, die JEDER wissen sollte!

In diesem Beitrag möchten wir Dir 4 Tatsachen zur basischen Ernährung nahelegen, denn noch gibt es viele Missverständnisse in der Öffentlichkeit:

  1. Es geht nicht darum, den pH-Wert zu verändern

  2. Hier geht es nicht um eine Diät

  3. Die Vorteile sind wissenschaftlich erwiesen

  4. Wirtschaftlich spricht nicht viel dafür

 

Die basische Ernährung ist ein „heißes“ Thema, das auch oft in den Medien kritisiert wird. Allerdings wird sie in 9 von 10 Fällen falsch verstanden – nicht selten sogar von Ernährungsberatern, Ärzten oder Journalisten von Gesundheitsmagazinen.

Doch warum wird die basische Ernährung so oft falsch verstanden? Grund dafür sind Missinterpretationen, Fehlinformationen und fehlender Wille, sich tiefergehend mit der Materie auseinanderzusetzen.

Es gibt viele Versuche die basische Ernährung zu diskreditieren, obwohl Millionen von Menschen weltweit dadurch ihre Gesundheit zurückerlangt haben und Krankheiten die Stirn bieten konnten… warum das so ist, erfährst Du weiter unten.

Die basische Ernährungsweise dreht sich ausschließlich um sauberes Essen, wertvolle Lebensmittel, natürliche Inhaltsstoffe und einen achtsamen Lebensstil mit dem Fokus, alle Dinge die für unseren Körper nutzlos oder schädlich sind, wegzulassen.

Deshalb ist es allerhöchste Zeit, ein paar Dinge richtig zu stellen:

 

#1 Es geht nicht darum, den pH-Wert zu verändern!

Ganz wichtig: basische Ernährung verändert NICHT den pH- Wert! Basische Ernährung verändert NICHT den pH- Wert! Basische Ernährung verändert NICHT den pH- Wert!

Man kann das gar nicht oft genug wiederholen, denn 99 von 100 Artikel von renommierten Ärzten, Gesundheitsexperten oder den Medien, sagen, dass basische Ernährung nicht funktioniert, weil man den pH-Wert nicht ändern kann. Der Körper hat nämlich ein unfassbar komplexes System, um die unterschiedlichen pH-Werte im Körper IMMER konstant zu halten – egal wie!

Das ist zu 100% richtig!

Das Ziel der basischen Ernährung ist es NICHT, den pH-Wert zu ändern!

Der ganze Fokus liegt darauf, dem Körper die richtigen Nährstoffe zu geben, um die pH-Werte konstant zu halten!

Sobald Du also einen Artikel liest, der damit beginnt, dass basische Ernährung den pH-Wert verändern möchte – kannst Du den Rest getrost ignorieren und aufhören zu lesen.

Wie wir schon im ersten Blogeintrag geschrieben haben: Wären wir in der Lage durch Essen den pH-Wert zu verändern, wären wir auf der Stelle tot.

ABER: Der Körper reagiert sehr schnell mit Stress, wenn er ständig versuchen muss überschüssige Säuren loszuwerden, um den pH-Wert konstant zu halten.

Und genau das ist die Basis für chronische Erkrankungen und eine Unzahl an gesundheitlichen Herausforderungen, mit denen viele Menschen zu kämpfen haben. Es führt zu Entzündungen, Schwächung des Immunsystems, Verdauungsstörungen, geschwächten Knochen, frühzeitigem Altern, Zelltod und vielen anderen Ungleichgewichten.

Je schneller die Medien verstehen, dass basische Ernährung dazu dient, Nährstoffe zu sich zu nehmen, die den Körper in ALLEN seinen Tätigkeiten unterstützen und die Nährstoffe zu verbannen, die ihn stressen, desto besser.

Ps: Es geht nicht darum den pH-Wert zu verändern! Es geht nicht darum den pH-Wert zu verändern! Es geht nicht darum den pH-Wert zu verändern! 😊

 

# Es ist keine Diät, es ist ein Lebensstil!

Sehr oft liest man über die „10 besten Crash Diäten für den Sommer“ oder die neuesten Methoden um schnell Gewicht zu verlieren.

Darum geht es bei der basischen Ernährung NICHT!

Bei uns geht es darum, einen Lebensstil zu entwickeln, der den Körper mit den richtigen Nährstoffen versorgt, um ein uneingeschränktes, zufriedenes, energiegeladenes Leben führen zu können.

Wenn Du auf der Suche nach einem „Quick fix“ bist, dann ist das absolut in Ordnung! Aber unser Ziel ist es durch basische Ernährung einen nachhaltigen, langfristigen gesundheitlichen Effekt zu schaffen, um mehr Vitalität zu erlangen.

Gesundheit = Energie = Glücklich sein!

Bei uns geht es nicht um einen schnellen Gewichtsverlust, oder das Nacheifern irgendwelcher Schönheitsideale!

Es geht darum, sich wohl zu fühlen, vor Energie zu strotzen, stark und lebhaft zu sein! Gewichtsverlust und innere Schönheit sind ein willkommener Nebeneffekt.

Wir sind davon überzeugt, wenn man den richtigen Treibstoff zu sich nimmt, wirkt sich das auf ALLE Lebensbereiche positiv aus.

Es ist ganz einfach: Wer mehr Energie hat, braucht weniger Schlaf, hat z.B. mehr Zeit, um mit seiner Familie in Ruhe zu frühstücken, kann in der Arbeit mehr leisten, hat einen klareren Verstand und eine gelassenere Stimmung.

Beziehungen, die Karriere, Finanzen, Gesundheit und Fröhlichkeit profitieren ALLE davon, wenn man von einem Überfluss an natürlicher Energie zehren kann.

Und genau darum geht’s bei der basischen Ernährung!

Es geht hier NICHT um einen Lebensstil, der auf Verzicht aufgebaut ist, bei dem man alles aufgeben muss, was einem lieb ist und nur noch Salatblätter knabbert oder dünne Suppen schlürft.

Es geht darum, bewusst zu leben, das 80:20 Prinzip (80% basenbildende Lebensmittel, 20% säurebildende Lebensmittel) zu verinnerlichen, sich für die richtigen Dinge zu entscheiden und sich auch mal etwas zu gönnen.

Es geht darum in erster Linie die guten Dinge hineinzulassen und sich von den schlechten Dingen zu trennen.

Es geht darum, sich in seinem Körper wohlzufühlen, das Leben mit all seinen Facetten zu genießen und darauf sein Essverhalten aufzubauen.

 

#3 Es ist wissenschaftlich erwiesen!

Immer wieder taucht in den Medien die Behauptung auf, die Erkenntnisse der basischen Ernährung sind nicht wissenschaftlich erwiesen.

Schon wieder – Fehlinformation!

Macht man sich einmal die Mühe, nur ein bisschen intensiver nach Studien über die Wirkungsweise von basischer Ernährung zu suchen, findet man hunderte Artikel, die genau das beweisen: Basische Ernährung ist gültig und hat in vielerlei Hinsicht einen gesundheitlichen Nutzen!

Außerdem: Purer Hausverstand reicht aus, um folgendes zu verstehen:

Iss mehr: Gemüse, Salate, Samen und Nüsse, Hülsenfrüchte, gesunde Öle und Früchte

Iss weniger: raffinierte Lebensmittel, Junk Food, Zucker oder gehärtete Fette.

Trink mehr: Wasser

Trink weniger: Softdrinks, kohlensäurehaltige Getränke oder Alkohol

Mach Bewegung und setze Dich nicht zu viel Stress aus!

 

Hier zwei Studien zum Thema basische Ernährung & Krebs:

http://www.curenaturalicancro.com/pdf/bicarbonate-increases-tumor-ph-and-inhibits-metastases.pdf

http://cancerres.aacrjournals.org/content/early/2013/01/01/0008-5472.CAN-12-2796)

 

#5 Wirtschaftlich spricht nicht viel für die basische Ernährung

Dieser Punkt ist wahrscheinlich der wichtigste, weshalb die Vorteile der basischen Ernährung in der Öffentlich nicht ankommen bzw. ihr falsch vorgesetzt werden.

Es gibt keinen finanziellen Anreiz, die basische Ernährungsweise in der Öffentlichkeit populär zu machen, denn weder die Lebensmittelindustrie, noch Pharmakonzerne, können dadurch Geld verdienen, obwohl es bewiesen ist (auch Hippokrates wusste das schon!), dass durch gesunde Ernährung Krankheiten geheilt werden können. In manchen Fällen sogar effektiver, als durch Medikamente und dennoch werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur basichen Ernährungsweise ignoriert.

Tatsache ist – man kann einen gesunden Lebensstil nicht in eine Flasche stopfen oder zu Pillen pressen und patentieren lassen. Auch stünden Milliarden auf dem Spiel, würden die Menschen aufhören billiges Fleisch, Antibiotika-verseuchte Eier, Softdrinks oder Fast Food zu konsumieren.

Die Aufgabe eines basischen Lebensstils ist es, Lebensmittel in den Vordergrund zu stellen, die natürlich gewachsen, so gut es geht regional, saisonal und v.a. unbehandelt sind! Solche Lebensmittel erscheinen uns oft teuer – das liegt nur daran, dass wir seit Jahrzehnten dazu animiert werden, billige Lebensmittel zu kaufen! Unser Bezug zum Lebensmittel wird weitgehend manipuliert, um Profit zu maximieren – Beispiele dafür liefern perverse Entwicklungen wie die Massentierhaltung oder genetisch manipuliertes Gemüse.

Das soll hier keine Verschwörungstheorie werden, aber man darf einfach nicht vergessen, dass eine natürliche Ernährungsweise sehr vielen wirtschaftlichen Bereichen ein Haxl legt.

 

Es liegt an uns, bewusst zu leben, unsere Lebensmittel aufmerksam auszuwählen, achtsam mit der Natur umzugehen, uns in unserem Körper wohlzufühlen – also sollten wir unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen und AUFBLÜHEN!!

Übersäuerung – eine üble Sache

Wer sich mit einer ausgewogenen, basischen Ernährung auseinandersetzt, der wird bald merken, dass diese Art der Nahrung noch einiges mehr kann. Sie sagt der Übersäuerung den Kampf an!

Neben einer Fülle an Basen und einer enormen Nährstoffdichte, sind basenbildende Lebensmittel nämlich Meister in zwei weiteren Disziplinen:

  • Sie sind reich an Antioxidantien
  • Sie wirken antiinflammatorisch (entzündungshemmend)

Wir sind der Überzeugung, dass FAST ALLE gesundheitlichen Probleme aus einer Kombination von zu viel Säuren, Entzündungen und oxidativem Stress resultieren. Deshalb kann eine basenbildende Ernährung in sehr vielen Bereichen kleine bis große Wunder bewirken!

Um das genauer verstehen zu können, wollen wir Dir hier die Triple-A-Methode erläutern:

  1. Alkalisch
  2. Antiinflammatorisch
  3. Antioxidativ

Übersäuerung, Entzündung & oxidativer Stress

Entzündungen haben sich als Vorboten bzw. Schlüsselfaktoren in unheimlich vielen Erkrankungen, wie Arthritis, Osteoporose, Krebs oder Bluthochdruck manifestiert. Oxidativer Stress ist durch die Bildung freier Radikale für Zellmutationen, -degeneration und das Altern der Zellen in unserem Körper verantwortlich. Eine chronische Übersäuerung hat sich als der unterstreichende Faktor von Entzündungen und oxidativem Stress herausgestellt!

Du kannst also vielleicht schon einen Zusammenhang erkennen…

Übersäuerung steht also in enger Verbindung mit Entzündungsreaktionen. Diese wiederum beeinträchtigen unser Immun- und Verdauungssystem. Werden die beiden aus dem Gleichgewicht gebracht, können Nährstoffe nicht mehr richtig absorbiert werden, der Hormonhaushalt kommt ins Ungleichgewicht, es kommt zu Übergewicht oder Insulinsensitivität.

Außerdem führt Übersäuerung zu oxidativem Stress, der wiederum für das Altern der Zellen, Zellmutationen und degenerative Erkrankungen zuständig ist. Außerdem kann noch dazu ein Darmmilieu erzeugen, das ein Paradies für Candida Pilze darstellt, welche in engem Zusammenhang mit Krebserkrankungen stehen.

Sehr häufig hört man: „Ich habe Osteoporose, da ich Entzündungen habe.“ Heute weiß man, dass die Entzündung durch ein Überangebot an Säuren entstehen kann. Oder Menschen, die wegen Insulinresistenz an Diabetes Typ 2 leiden – auch die Insulinresistenz ist ein Resultat von chronischer Übersäuerung! Oder Menschen, die auf Grund von Nierenerkrankungen an chronischer Erschöpfung leiden – Übersäuerung ist Ausschlaggeber Nummer 1 für Nierenerkrankungen.

Die Liste ist endlos und fast immer kann man es auf einen einzigen Nenner herunterbrechen: ÜBERSÄUERUNG!

Wir wollen Dir hiermit ein klareres Verständnis über die umfassend positive Wirkung basischer Ernährung ermöglichen, warum sie tatsächlich funktioniert und weshalb wir ALLE darauf achten sollten, was in unserem Mund landet!

Was ist eigentlich basische Ernährung?

Bei der basischen Ernährung geht es darum,  vorwiegend basische Lebensmittel zu sich zu nehmen – Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Weißmehl, Alkohol etc. sind keine basischen Lebensmittel und werden von Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten ersetzt. Ziel ist es Deinem Körper den RICHTIGEN Treibstoff zu liefern, damit er alle Nährstoffe bekommt, die er für seine biochemischen Abläufe braucht. Die Organe werden entlastet und man blüht auf, fühlt sich energiegeladen und wach.

Und einer der wichtigsten Punkte, um das zu ermöglichen, ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt. In unserem Körper herrschen unterschiedliche pH-Milieus – manche Bereiche (z.B. der Magensaft) sind sauer, andere basisch (z.B. das Blut). Um die Balance kümmert sich der Säure-Basen-Haushalt.

Das Ziel der basischen Ernährung

Hier muss vorab eines ganz klar gesagt werden: Basische Ernährung verändert NICHT direkt den pH-Wert! Wären wir durch Essen in der Lage, die unterschiedlichen pH-Werte im Körper zu verändern, würden wir schon nach kurzer Zeit sterben.

Das Ziel der basischen Ernährung – eigentlich meinen wir damit einen basischen (=gesunden) Lebensstil – ist es dem Körper folgendes zu bieten: Nährstoffe, Flüssigkeit, Bewegung und Ausgeglichenheit in allen Lebensbereichen.

Wir verfügen über unfassbar komplexe Systeme und Prozesse, die in Balance sein müssen: die Körpertemperatur, die Darmbakterien, das endokrine System (Hormonsystem) UND der pH-Haushalt.

Wenn diese Mechanismen im Gleichgewicht sind, wird Dein Körper für Dich tanzen! 😊

Du kannst dadurch gesund, vital, energiegeladen, jugendlich, stark, selbstbewusst und GLÜCKLICH sein!

Lust auf mehr? Dann schau’ Dir doch mal unsere Basenkur-Programm an. 🙂

Was machen säurebildende Lebensmittel im Körper?

Essen wir Weißmehlprodukte, Softdrinks, Fast Food, Süßigkeiten, Alkohol oder Fertigprodukte reagiert der Körper sofort mit Stress. Denn die gigantische Säurelast dieser „Lebensmittel“ verursacht Probleme im Moment wo sie im Mund landen.

In der Evolution wurde die Erfindung von Big Macs und Coca Cola nicht berücksichtigt. Und trotzdem sind wir mit unheimlich cleveren Mechanismen ausgestattet eine Zeit lang dagegen zu kämpfen. Sind unsere Puffersysteme aber einmal erschöpft, muss der Körper Raubbau am eigenen Leib betreiben. Er holt sich Mineralstoffe aus den Knochen, Muskeln und Organen, um die ganzen Säuren neutralisieren zu können. Schafft er es dadurch nicht, wird der nächste Notfallplan in Gang gesetzt: Fett! Die überschüssigen Säuren werden in Fettzellen eingepackt, um die Organe zu schützen. Die Folgen sind ein irritiertes Hormonsystem, Entzündungen, Übergewicht, erhöhte Harnsäurewerte, Gicht, Arteriosklerose, Verdauungsprobleme, eingeschränkte Nierentätigkeit, Leberschäden, ein geschwächtes Immunsystem oder Diabetes. Der Körper reagiert immer mit einer Überproduktion des Stresshormons Cortisol. Und das wiederum steht in enger Verbindung mit dem Risiko an Brust-, Blasen-, Pankreas oder Lymphkrebs zu erkranken.

Man muss kein Hellseher sein, um zu merken, dass basenbildende Lebensmittel entzündungshemmend sind, eine hohe Vitamin- und Mineralstoffdichte haben, antioxidativ wirken und NATÜRLICH sind. Im Gegensatz zu säurebildenden Lebensmitteln, deren Verarbeitung einfach eine enorme Anstrengung für den Körper bedeuten und ihm dadurch Energie rauben und langsam machen.

Interesse an dem Thema? In unserem Buch steht noch mehr…

Lass uns noch einmal zusammenfassen:

Wenn Du Dich darauf konzentrierst, dass 80% der Lebensmittel, die Du zu Dir nimmst, basenbildend sind, wird Dein Körper völlig mühelos den pH-Haushalt unter Kontrolle haben, sich gegen Entzündungsfaktoren schützen können, die gute Darmflora aufrechterhalten, ein ausgeglichenes Hormonsystem haben, die Organe entlasten können.

Das Ergebnis: Mehr Energie, mehr Gesundheit und mehr Fröhlichkeit!!!

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die basische Ernährung und ihre positive Wirkung zu verbreiten. Wie wär’s mal mit einer Basenkur ? Täglich. Frisch. Gesund. – und das in ganz Wien. So funktioniert’s: 

Ein Basentag "do-eat-yourself"

Melde Dich für unsere Basenpost an und wir schicken Dir sofort unser 1 Basentag-Programm zu – zum Hineinschnuppern in den basischen Lifestyle.

Auf die Plätze, fertig, BLOG!

Es ist so weit: Die Basenbox ist ab heute unter den Bloggern!

Wer uns kennt, der weiß, dass wir mit Herzblut daran interessiert sind, wichtige Aufklärungsarbeit zum Thema „Gesundheit“ zu leisten.

Und genau deshalb entsteht hier dieser Blog.

Wir wollen mit Dir in das faszinierende Thema „Gesunde Ernährung“ eintauchen, ein bisschen Klarheit in den Bereich „Ernährungsirrtümer“ bringen, die unendlich positiven Effekte von unterschiedlichsten Lebensmitteln erklären und Dir Möglichkeiten zeigen, wie Dich diese Ratschläge auch im täglichen Leben unterstützen können.

Außerdem soll hier die Option entstehen, Deine Fragen zum Thema Gesundheit zu beantworten.

Wenn Dir also ein Topic besonders auf dem Herzen liegt, zu dem Du immer schon mal mehr erfahren möchtest, freuen wir uns, wenn Du uns eine Nachricht hinterlässt (office@basenbox.at).

Und jetzt wird in die Hände gespuckt und losgebloggt!

Dein Basenbox-Team