Buchweizenbrot ohne Gluten

Buchweizen ist ein außergewöhnliches Lebensmittel. Nicht nur der Name, sondern auch Aussehen und Geschmack lassen uns Buchweizen als Getreide einordnen. Allerdings hat er damit nicht viel zu tun. So wie Sauerampfer zählt Buchweizen zu den Knöterichgewächsen und enthält daher auch kein Gluten. Er gilt als perfektes Lebensmittel für Diabetiker, da der Inhaltsstoff D-Chiro-Inositol nachweislich den Blutzuckerspiegel regulieren kann. Ebenfalls enthalten ist Rutin, welches die Wände der Blutgefäße stärkt, dadurch eine blutdrucksenkende Wirkung hat und Krampfadern und Hämorrhoiden vorbeugt.

Zutaten für 2 Portionen

1 kg Buchweizenmehl

100 g Leinsamen (ganz)

100 g Sonnenblumenkerne

100 g Kürbiskerne

1 EL Kümmel

1 EL Anis

1 EL Fenchel

2 EL Salz

2 EL Natron

1 l lauwarmes Wasser

Raps- oder Sonnenblumenöl für die Form

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf das Öl miteinander vermengen und zu einer homogenen Masse verkneten. Teig 1 Stunde ruhen lassen.

Eine Kastenform mit Öl ausfetten und den Teig einfüllen. Form in den kalten Backofen geben, die Temperatur auf 160 °C Ober-/Unterhitze einstellen und das Brot 90 Minuten im Ofen backen.

Das Brot aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Anschließend herauslösen und nach Bedarf in Scheiben schneiden.

Tipps: Das Brot hält ca. 4 Tage. Solltest du nicht so viel essen können, dann lässt sich das in Scheiben geschnittene Brot auch einfrieren und bei Bedarf portionsweise auftauen. Getoastet schmeckt es besonders gut.

Wenn du gern Nüsse magst, dann ersetze die Sonnenblumen- und Kürbiskerne durch Mandeln, Hasel- oder Walnüsse.

Gutes Backen!

Keine Zeit selber zu kochen?

Selbst gebackenes Brot gibt’s bei uns alles zwei Tage. Zusammen mit abwechslungsreichen Aufstrichen aus Gemüse oder Hülsenfrüchten. Schon morgen kann’s losgehen!